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Unsere 14 Tage dauernde Kreuzfahrt mit der "Mein Schiff 1" hatte folgende Reiseroute (wenn man die einzelnen Tage anklickt, kommt man ohne Umwege zum entsprechenden Tagesbericht!):

 

27.02.2011 Einschiffung in Las Palmas / Gran Canaria Anreise per Flugzeug
28.02.2011 Erholung auf See  
01.03.2011 Casablanca / Marokko Königstadt Rabat
02.03.2011 Erholung auf See  
03.03.2011 Funchal / Madeira Wanderung entlang der Levadas
04.03.2011 Santa Cruz / La Palma Der Norden La Palmas
05.03.2011 Puerto del Rosario / Fuerteventura Ins Inselherz von Fuerte
06.03.2011 Las Palmas / Gran Canaria Strandausflug nach Maspalomas
07.03.2011 Erholung auf See  
08.03.2011 Agadir / Marokko Taroudannt & die Sous-Ebene
09.03.2011 Erholung auf See  
10.03.2011 Santa Cruz / Teneriffa Nationalpark Canadas del Teide
11.03.2011 San Sebastián / La Gomera Ausflug gestrichen
12.03.2011 Arrecife / Lanzarote Große Lanzarote-Tour
13.03.2011 Las Palmas / Gran Canaria Ausschiffung & Rückflug

 

Die Reiseroute im Bild:
 
Die Reiseroute im Bild

 


 

Beeindruckend: der Bug der Mein Schiff 1
27.02.2011 – Gran Canaria, Las Palmas – 27°
Sonne macht Indianer

Eine kurze Nacht geht um 02:40 zu Ende. Aus Orpheus’ Armen gerissen, beginnt unser erster Urlaubstag unter nächtlichen und nieselregnerischen Vorzeichen. „Mein Schiff 1“ erwartet uns in Las Palmas auf Gran Canaria, um mit uns 14 Tage durch die Kanarischen Inseln bis hin nach Madeira und Marokko zu kreuzen.
Ein Flug von 4 Stdn. 10 min. vergeht wie Im Fluge. TUIFLY bietet sogar ein warmes Frühstück an, und wir sind ganz zufrieden mit dem Bordservice (wenn auch nicht mit den Late-night-check-in Gebühren von 5 Euro pro Person).
Dank einer – wegen der Junior-Suite - bevorzugten Behandlung am Kreuzfahrt-Terminal kürzen wir die Warteschlange von ca. 90 min auf 2 min ab und stehen ziemlich genau um 12 Uhr an Deck und genießen den Ausblick auf G.C. und auf die Aida Cara, die nebenan parkt. Und um 14 Uhr haben wir den ersten Sonnenbrand. Am Pooldeck und in geschützter Lage zeigt das Thermometer 42° an.
Um 14:30 beziehen wir unsere Junior-Suite. Ein kleiner Traum wird wahr. So viel Platz für so wenig Leute ist schon fast unverschämt…
Bis zum Abendessen erkunden wir das Schiff, und was wir sehen, enttäuscht uns nicht. Zwar nicht nagelneu, aber überall gut gepflegt und viele, viele gemütlich Ecken. Hier werden uns die nächsten zwei Wochen sicherlich nicht lange!
Um 22 Uhr soll „Mein Schiff 1“ in See stechen. Trotz des fehlenden Schlafes der vergangenen Nacht wollen wir das Auslaufen erleben. Wir erleben es auch – aber unter Deck, in einer Bar, mit einem Cocktail in der Hand. Kapitän Block kann es wohl nicht erwarten und bricht bereits um 21:30 auf. Wir hetzen nach oben und erleben gerade noch den Rest der live gesungenen Auslaufmelodie „Ocean of Love“, bevor wir ein paar Minuten später unseren „Ocean of Sleep“ erleben.
Die Hummel und der Bug
Steuerbords unsere Kabine in Sicht Alte Bekannte: das Hochhaus in Las Palmas
Die AIDA CARA parkt nebenan Zentraler Platz am Hafen
Unsere Junior Suite: Kabine 10066 Das Pooldeck am Morgen: noch leer
Erster Abend: ABBA Willkommen-Show Zu ABBA ein flotter Disco Fox

 

  

Sonnenaufgang über dem Meer
28.02.2011 – Auf See – ca 13°
Wann ist ein Wind ein Sturm?

Die Sonne begrüßt uns um 7 Uhr morgens. Der Blick vom Bett durch unsere Terrassentür auf den Himmel, das blaue Meer und den Horizont ist wunderbar. Ein erster Kaffee in der Kabine wird durch das opulente Frühstück im Bistro „La Vela“ vervollständigt. Die „Mein Schiff 1“ will im Laufe des heutigen Tages etwa 538 Seemeilen von Las Palmas bis nach Casablanca zurücklegen.
Mein 50. Geburtstag – auf hoher See - verspricht warm und sonnig zu werden. Sonnig ja – aber warm? Die obligatorische Rettungsübung um 10:15 wird eine Viertelstunde später beendet, ohne dass wir Passagiere auch nur in die Nähe der Rettungsboote gekommen wären: die steife Brise bläht sich zum Sturm auf. Windstärke sieben. Die Außendecks werden zum atem-be-raubenden Windkanal-Erlebnis. Der Sonne tut’s jedoch keinen Abbruch – sie strahlt durch die Windböen hindurch.
Eine Massage vor dem Mittagessen im Gosch Sylt rundet den Vormittag ab. Fisch ahoi im Gosch’s! Anschließend ab auf die Kabine. Als älterer, distinguierter, gesetzter, ruhiger Mann in der zweiten Hälfte der Lebensdekade hat man Anspruch auf einen kleinen Mittagsschlaf.
Nachmittags gibt es die geballte Ladung von allen möglichen Jubiläen. TUICRUISES lädt alle Geburtstagskinder und sonstige Jubilare in die Vinothek ein. Wir sehen Silber- und auch ein Goldhochzeitspaar und jede Menge Geburtstagskinder. Es gibt Champagner und Kanapées. Nicht übel als Aperitif. Abends sieht man uns im „Richards Feinen Restaurant“. Wer immer Richard sein mag – er kocht jedenfalls verdammt gut. Und fein ist es auch. Wird man schließlich alle Jahre 50? Und das auch noch auf den Weltmeeren? Na also.
Der Ausklang des Abends findet in der „Blaue-Welt-Bar“ statt. Ein gutes Glas Wein ist dabei. Wie bitte? Es sollen durchaus zwei oder drei gewesen sein? Ohne meinen Anwalt sage ich gar nichts mehr.
Sonnenuntergang über dem Meer
Ein Cocktail am Morgen Beliebtes Motiv: Unser äh Mein Schiff
Auf unserer Terrasse Raubtiere umkreisen Mein Schiff
In der X-Lounge In Richards Feinem Restaurant

 

  

Im Hafen von Casablanca
01.03.2011 – Marokko, Casablanca – Sonne, 18°
Arabische Impressionen

Um kurz vor 07:00 laufen wir in Casablanca ein. Hier, im größten Hafen von Nordafrika, werden vor allem Exportgüter der Textil- und Papierindustrie sowie chemische Erzeugnisse in alle Welt verschickt. Wer sagt, dass Casablanca idyllisch, romantisch oder mit historischem Flair behaftet sei, der hat wohl die Augen nicht richtig aufgemacht oder denkt nur an den gleichnamigen Film mit Bogart. Casablanca ist laut, hektisch und vor allem dreckig. Wir sehen für uns keinerlei Anlass, nach 2007 zum zweiten Mal in dieser Stadt einen Ausflug zu unternehmen. Wir haben uns vielmehr für die „Königstadt Rabat“ entschieden.
07:45 Treffpunkt „TUI Bar“ zum Ausflug. Wir erleben auf der „Mein Schiff 1“ die bisher perfekteste Abwicklung der Landausflüge. Wartezeiten? Kaum. Und wenn, dann höchstens deshalb, weil irgendein Ausflugsteilnehmer meint, er könne die Zeitangaben großzügig auslegen.
Es folgen 90 min. Busfahrt mit interessanten Erklärungen unseres marokkanischen Guides zu Land und Leuten und auch zur politischen Lage. In der jetzigen Situation, wo ein nordafrikanischer Staat nach dem anderen kippt, schon mal bemerkenswert.
In Rabat besichtigen wir „die Stadt in der Stadt“ – damit ist der Königspalast und der Bezirk ringsum gemeint. Hier erleben wir perfekte Sauberkeit und die Pflege sämtlicher Bereiche wie Beete, Sträucher, Rasenflächen, Bürgersteige und Straßen. Man hat Skrupel, auch nur eine Zigarettenkippe „einfach so“ zu entsorgen. Überall sind Bedienstete eifrig dabei, die Wege zu fegen, die Rasenflächen zu trimmen oder die Sträucher in Form zu bringen.
Überhaupt Sauberkeit. Im Gegensatz zu unserem letzten Besuch in Casablanca ist Rabat nämlich ziemlich sauber (nicht nur das Viertel um den Königspalast), selbst für mitteleuropäische Verhältnisse.
Auf dem Weg zum Mohamed V Mausoleum werden verschiedene Fotostopps eingehalten, zum Beispiel, um die imposante Stadtmauer von Rabat zu bestaunen, die schon fast an die Chinesische Mauer erinnert, was die Dimensionen betrifft.
Beim Mausoleum, an das eine große Freifläche mit Dutzenden von Säulen angebunden ist, machen wir eine halbe Stunde Pause. Die Freifläche wird auch heute noch als Betstätte benutzt. Die Säulen sind die Übrigbleibsel der Absicht, hier eine der größten Moscheen der bekannten Welt zu bauen. Am Hinterausgang des Mausoleums erwartet uns der Bus, aber auch eine Menge „Hyänen“ – fliegende Verkäufer, die uns Touris allen möglichen Tinnef andrehen möchten. Sie sind wirklich hartnäckig und eine Pest. Selbst die Reiseleitung weiß inzwischen ob der Plage und es gibt Überlegungen, diesen Stopp zu verlegen.
Es geht weiter zur alten Zitadelle. Oder besser, zur Festung Kasbah des Oudaya. Kasbah bedeutet nichts anderes als Zitadelle.
Die Kasbah mit ihrem uralten Garten und der Medina ist sehenswert! Man fühlt sich tatsächlich nach Griechenland versetzt; die kleinen, verwinkelten Gassen und die strahlend weiß gestrichenen Häuser mit ihren blau abgesetzten Akzenten vermitteln diesen Eindruck.
Mittags geht es zurück Richtung Casablanca und „Mein Schiff 1“. Wir erleben einen kleinen Stau auf der Autobahn und später an der Gangway, beim Betreten des Schiffes, welcher mit Apfelschorle und O-saft versüßt wird – gute Idee der Reiseleiter! Auch die kostenlosen Shuttle Busse im Hafen vom Schiff nach Casablanca City finden unseren Gefallen, denn zu Fuß fände man sich kaum zurecht in diesen riesigen Industrie-Hafen ...
Der Nachmittag vergeht wie im Fluge auf dem Pool-Deck mit einem Buch und diversen Cocktails. Das Dinner im Atlantik ist um Klassen besser als am ersten Abend. Oder sind wir einfach jetzt bereits relaxter und können alles besser genießen?
Das Auslaufen geschieht mit halbstündiger Verspätung, weil einer der Ausflugsbusse irgendwo im abendlichen Berufsverkehr in Casablanca stecken bleibt. Der Ausklang des Abends passiert im Casino und im Theater mit einer Musikshow der 70er Jahre (deutsche Schlagermusik: einfach Kult)…
Königsstadt Rabat
Im Palastviertel Der Königspalast
Soldaten bewachen das ganze Viertel Alte Laternen im Königsviertel
Wolfs vor dem Königspalast Altes Stadttor von Rabat
Mohamend V Mausoleum Im Mausoleum - Grabstätte Mohameds
Der Vorplatz des Mausoleums: Betstätte Ein weiteres Stadttor von Rabat
In der Festung Kasbah Einwohner von Kasbah des Oudaya
Wie in Griechenland: in der alten Kasbah Moschee Hassan II in Casablanca, von Technik umzingelt

 

  

Sonnenaufgang mit Schiff
02.03.2011 – Auf See – Sonnig / bewölkt, 20°
Days of Caviar

Auf dem Weg von Casablanca nach Funchal verbringen wir heute ca. 478 nautische Meilen auf See. Und dieser Tag beginnt mit Kaviar. Das Kaviar-Frühstück im Atlantik ist ein Erlebnis. Zum Glück jedoch gibt es neben den Fischeiern noch die übliche (Riesen-) Auswahl an Speisen, denn so richtig passend finden wir die salzigen Edelprodukte als Tagesgrundlage nicht.
Um neun Uhr sind wir im Fitnessraum, um dieser Reise wenigstens einmal den Anstrich einer sportlichen Tour zu verpassen. Der restliche Vormittag wird mit Lesen und Fruchtpunsch – Trinken verbracht.
Mittags folgt ein Teller vom Spezialitätengrill, der am Pool-Deck aufgebaut worden ist. Ein kleines Nickerchen in der Mittagshitze am Pool, diverse Cocktails, Lesen, Staunen über die Eis-Schnitzer, schon ist der Nachmittag verbraucht.
Um 19 Uhr findet der Empfang des Kapitäns und seinen Offizieren in der X-Lounge statt. Dieser Empfang bleibt uns Suiten-Gästen vorbehalten. Da ist man wenigstens unter seinesgleichen, har har. Snob lässt grüßen. Der Small talk ist inklusive. Wir brechen uns so richtig einen ab.
Um 20 Uhr findet das Dinner im Restaurant „Surf & Turf“ statt. Hier die Speisenfolge:
- Krabben „Yin und Yang“
- Kürbis-Ingwer-Süppchen
- Filetstück mit Folienkartoffel, Sauerrahm u. verschiedene Relishs
- Drei Variationen von Schokolade
Einfach, aber edel. Ein Bocksbeutel Silvaner sorgt für die nötige Bewässerung. Und der Absacker heute findet mal wieder in der Casino Lounge statt, wo ich ums Haar noch beim Roulette zocke. Aber nur ums Haar!
Kaviarfrühstück
Schokoladenbuffet Eis-Skulptur: 2 Schwäne
Herstellung der Eis-Skulptur Abends in der X-Lounge
Abendstimmung in der X-Lounge Im Restaurant Surf & Turf
Bühnenbild Almitra & der Prophet Eine Abendstimmung

 

  

Ankunft in Funchal
03.03.2011 – Madeira, Funchal – Sonne/Wolken/Regen-Mix, 13°
Madeirenser mögen’s mollig

Beim Aufwachen grüßt uns die wunderbare Insel Madeira bereits, die steuerbords vorbeigleitet. Ein Frühstück im etwas kühleren Bereich der „La Vela“ Bar ist schnell verdrückt, während wir am neu erbauten Kreuzfahrt-Terminal in Funchal einparken.
Funchal ist mit etwa 45.000 Einwohnern im Kern und ca. 104.000 Bewohnern im Umkreis die mit Abstand größte Stadt Madeiras und damit kulturelles, administratives und wirtschaftliches Zentrum. Im 16. Jahrhundert war hier einer der wichtigsten Häfen für Schiffe aus Europa in Richtung afrikanische und südamerikanische Kolonien, um sich mit Lebensmitteln und Handelswaren einzudecken. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Funchal durch Überschwemmungen fast ausgelöscht. Daraufhin wurden die drei Hauptflüsse kanalisiert und befestigt und bestimmen auch heute noch das Stadtbild, das auch durch viele idyllische Plätze, Straßenzüge und Parks bei uns punkten kann.
Um halb neun gehen wir von Bord und erkunden Funchal individuell. Unser Ziel ist der Blumenmarkt, auf dem man allerdings auch fast alles andere Lebensnotwenige und Überflüssige bekommt – neben frischem Fisch, Fleisch und Geflügel auch Obst. Gemüse und Gewürze, Kleidung, Tischdecken und Accessoires sowie Tinnef, Souvenirs und Antiquitäten. Ein buntes Bild reiht sich ans nächste, und diverse Gerüche bringen die Geschmacksknospen auf Touren. Eine kurze Pinkelpause an der Talstation der weltbekannten Gondelbahn, ein Fotostopp an der Strandpromenade, eine Rast zum Kauf von Geschenken für die Lieben daheim, und schon sind wir wieder unterwegs zurück zum Schiff, weil um 13 Uhr der geführte Ausflug „Wanderung entlang der Levadas“ ansteht.
Welcher ein wirkliches Erlebnis darstellt! Wunderschöne wildromantische Wege entlang der uralten Bewässerungskanäle (denn das sind die „Levadas“), teilweise an tiefen Abgründen entlang – dort, wo die Taleinschnitte steiler sind -, erwandern wir uns in zwei Stunden ein Stück dieser Insel des ewigen Frühlings. Entlang der Strecke sehen wir viele Kuhställe mit „Wellenblech“ (O-Ton Tourguide) anstelle der früher üblichen Strohbedeckung. Der Vorteil des Weges entlang der Levadas? Jeder dieser Kanäle befindet sich auf dem gleichen Höhengrad und hat nur ein kaum merkliches Gefälle. Deshalb gibt es für uns kein Auf und kein Ab; wir bleiben die ganze Zeit in der gleichen Höhe und ersparen uns so kräftezehrende Anstiege. Wir erleben dadurch aber auch nur eine einzige Klimazone – kein Vorteil ohne Nachteil. Unsere einheimische Führerin ist gekleidet, als ginge es in die Arktis – dicker Pullover, Parka mit Kapuze, Handschuhe, zwei Paar Socken – das alles bei 13° und durchwachsenem Wetter. Heute ist hier angeblich der zweite Tag des „Kälte-Einbruchs“. Ach so, wer im ewigen Frühling lebt, der hat’s halt lieber mollig…
Ein starker „Pancho“ (Zuckerrohrschnaps, Honig, Zitrone) zum Schluß der Wanderung hilft uns dann gegen die „Kälte“, macht aber eher müde als warm.
Um 16:45 sind wir zurück an Deck, und um 17:15 bereits in der X-Lounge, um ein oder zwei Gläser Champagner abzugreifen. Das Dinner im Atlantik lässt keine Wünsche offen, und der Wein (Chardonnay) ist selbst für den Wolf fast mehr als akzeptabel. Um 21:30 genießen wir noch die etwas mystisch angehauchte Show „Almitra & der Prophet“ mit atemberaubenden Kostümen und Bühnenbildern und einem glänzend aufgelegten Ben Becker als Erzähler. Das ist ein erstklassiger Tagesabschluß!
Der Wolf geht an Bord
Kanalisierung eines Hauptflusses Alt vor modern: Kirche vor Wohnhaus
Strelitzien auf dem Mercado dos Lavradores Sieht aus wie Tomate, schmeckt aber süss: brasilianische Kirsche
Degenfisch, der berühmte Tiefsee-Fisch Madeiras Funchals Gondelbahn - knapp über den Dächern
An der Küste in Funchal Eingang zum Markt
Madeiras Landesinnere Park in Funchal
DER HAMMER - VERLÄNGERUNG DER LANDEBAHN AUF MADEIRA VON UNTEN GESEHEN Entlang der Levadas

 

  

Ankunft in Santa Cruz de La Palma
04.03.2011 – La Palma, Santa Cruz – Sonne, Wolken & Schauer, 17°
Alles Banane & Banales am Abend

Ein Morgen ohne Programm geht auch schnell vorbei. Die Ankunft in Santa Cruz De La Palma ist für 12 Uhr, unser Ausflug „Der Norden La Palmas“ für 12:45 vorgesehen. Wie verbringt man einen kurzen Vormittag an Bord? Man wandert ein wenig umher, kauft hie und da eine Kleinigkeit oder ein Souvenir, und informiert sich etwas übers Schiff.
„Mein Schiff 1“ wurde in der Meyer Werft gebaut, 1996 in Dienst gestellt und 2009 umgebaut. Es ist 262,5 m lang, 32,2 m breit und besitzt einen Tiefgang von 8,5 m. Nicht verwunderlich bei 76.998 BRZ. 962 Kabinen verteilen sich mit 10 Restaurants und 10 Bars auf 13 Decks. Hinzu kommen 3 Lounges und eine Menge an sonstiger Vergnügungsfläche. Etwa 780 Mann Besatzung kümmern sich um uns verwöhnungshungrige Passagiere. Der diesel-mechanische Antrieb hat eine Leistung von 31.500 kW und bringt das unter maltesischer Flagge laufende Schiff auf maximale 21,5 kn (= 40 km/h). Die wir aber nie gelaufen sind. Dazu sind die einzelnen Stationen der Kanaren-Route zu nahe beieinander.
Pünktlich laufen wir in Santa Cruz de La Palma ein. Die Haupt- und Hafenstadt verfügt über einen historisch gewachsenen Stadtkern mit vielen verträumten Plätzen und einer Menge Bars und Restaurants, in denen man vor allem die Palmeros, die Einwohner La Palmas, trifft. Immer wieder wird der Blick aufs Meer frei. Kleine weiße oder auch pastellfarbene Häuser schmiegen sich an die Berghänge und hinterlassen ein malerisches Stadtbild.
Für individuelle Ausflüge wird auch hier wieder ein kostenloser Shuttle-Bus vom Schiff in die Stadt eingerichtet, obwohl dies eigentlich gar nicht nötig ist, denn die City fängt direkt hinter dem Hafen an und ist zu Fuß in ein paar Minuten zu erreichen.
Ein frühes Mittagessen wird eingeschmissen, und schon geht es los zum Ausflug. Ich glaube, der Tour Guide hat seinen Beruf verfehlt. Er hätte Dozent werden sollen. Wir werden im Bus mit allerlei Wissenswertem und Überflüssigem bombardiert, von der die Hälfte sofort wieder weg ist.
La Palma ist eine sehr grüne Insel, hat viel Regenwald und vor allem: Bananen. Bis zu einer Höhe von ungefähr 300 Metern ist fast jeder mögliche Flecken mit Bananen angepflanzt. Darüber wächst sie nicht, weil es ihr zu kalt ist. Überhaupt! Das Thema ‚Kälte’! Irgendwie schleppt die „Mein Schiff 1“ einen Kältevirus mit sich: hatten wir schon auf Madeira den kältesten Tag des Jahres erwischt, so ist es hier auf La Palma genau so. Bananen geht es unter 20° schlecht, und das Thermometer auf La Palma fällt normalerweise nicht unter 19°. Heute haben wir 17°. Und der Regenwald macht seinem Namen alle Ehre, dicke Tropfen segeln herunter.
Ein karges Zwischenmenu und ein - zugegeben – guter, einfacher Rotwein in einer Touri-Verfütterungsstation runden den Ausflug ab. Wie sagte der Tour Guide so schön? Kreuzfahrt-Gäste müssen alle zwei Stunden gefüttert werden, sonst rebellieren sie…
Um 17:30, zurück auf dem Schiff, erfahren wir, dass unser Star-Gast „Super-Nase“ Mike Krüger bereits an Bord ist. Seinen Auftritt wollen wir uns nicht entgehen lassen. Ist ja schließlich inklusive. 5 Gänge später gehen wir beizeiten ins Theater, um uns einen Sitzplatz für seine Show „Is’ das Kunst, oder kann das weg?“ zu ergattern.
Und 90 min sowie 200 Banalitäten später - jedoch allzeit kurzweilig und mit einem glänzend aufgelegten Mike Krüger - sitzen wir beim Cocktail-Ausklang in der Casino-Bar und gedenken der amüsanten Kurzweiligkeiten des Herrn Nase. Um Mitternacht ist dann aber auch Schicht.
Gigantisch: der Arsch der Mein Schiff 1
La Palma - eine grüne Insel An der Küste: Buchten mit Steinstränden
Viele Levadas durchziehen auch La Palma Bananenstaude
Rau und steil: Große Teile der Küste La Palmas Überall Bananenplantagen
Jeder Fleck wird mit Bananen zugepflanzt. Sehr ertragreich! Ein uraltes Meeresschwimmbad
Eine der vielen kleinen Kirchen auf La Palmas Der Kirchplatz: ein Ort des Treffens und des Verweilens
Kapitän Michael Block Stargast Mike Krüger an Bord

 

  

Fuerteventura in der Ferne
05.03.2011 – Fuerteventura, Puerto Del Rosario – Sonne, Wolken, Regen, 18°
Rien ne va plus

Um 07:00 ist Ankunft in Puerto Del Rosario, der Inselhauptstadt Fuerteventuras. Puerto ist eine überschaubare Hafenstadt, die bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts Puerto de Cabras, „Ziegenhafen“, hieß. Sie hat mit einem fast goldfarbenen Sandstrand in der Bucht Playa Blanca einen schönen Strand in direkter Nähe, den man auch gut von einem Kreuzfahrtschiff im Hafen aus zu Fuß erreichen kann. Ebenso ist die Promenade kaum zehn Minuten Fußweg entfernt. Um 09:15 startet unser Ausflug „Inselfahrt ins Herz von Fuerte“ mit einem - na? Holländer! als Tour Guide.
Welch ein Unterschied zu La Palma! Fuerte ist eine karge, kaum bewachsene Insel mit einer vorherrschenden Landschaftsfarbe, die uns ein wenig an Island erinnert. Der Insel fehlen die hohen Berge im Landesinneren, die die Regenwolken einfangen können.
Ein erster Stopp auf einer Aloe-Vera Farm ist bis auf die pflegende Komponente völlig uninteressant. Beim zweiten Stopp in einem alten Anwesen namens „Casa Santa Maria“ im historisch liebevoll restaurierten Dorf Betancuria regnet es bereits dicke dicke Tropfen, und viele von uns werden pitschnass. Regentage sind selten auf Fuerteventura, daher ist für die Einheimischen wahrscheinlich heute ein Volksfest, weil solche Tage in den letzten 10 Jahren allzu selten waren. Wir lachen ob unseres Wetterglücks!
Auch dieser Ausflug ist kein Highlight. Aber wir wissen wenigstens jetzt, wo wir demnächst NICHT Urlaub machen werden. Nicht umsonst hat man die Insel einst der NASA angeboten, um hier Mond- und Mars-Expeditionen vorbereiten zu können (die NASA hat natürlich abgelehnt).
Ein Besuch in einem Freilichtmuseum mit original restaurierten Bauernhöfen aus dem 18. Jahrhundert komplettieren diesen Ausflug, der - in unseren Augen in Schulnoten ausgedrückt - nicht mehr als eine 3- wert war.
Nachmittags durchstreifen wir Puerto del Rosario auf eigene Faust. Auf den ersten Blick bestimmen vor allem Hafenanlagen das schlichte Stadtbild. Doch Puerto, wie die Stadt kurz genannt wird, verfügt auch über ein schnörkelloses, relativ kleines Zentrum und mit der „Avenida de los Reyes de Espania“ über eine ansehnliche Promenade, der durch allerlei moderne Skulpturen ein künstlerisches Flair verliehen wurde. Das Wetter wird besser, die Sonne bricht durch, es wird heiß, bis zu 29°. 90 Minuten streifen wir unter sengender Sonne durch ein Städtchen, das uns auch nicht wirklich vom Hocker reißt. Das liegt wohl daran, dass es Samstagnachmittag ist und alles ins Wochenende geht, mithin die City fast ausgestorben wirkt.
Abends, nach einem wieder mal hervorragenden Menu im Atlantik (und selbstverständlich alle Gänge mitgenommen!) verziehen wir uns ins Casino und genießen einen Cocktail bzw. eine Karaffe Wein; der Wein macht schließlich 50% von uns mutig genug, um am Roulette-Tisch Platz zu nehmen und ein Spielchen zu wagen. Das Ende vom Lied? 100% Spaß und die Urlaubskasse auch noch etwas aufgefüllt. Na, für den nächsten Urlaub reicht es aber nicht…
Fuerte in der Morgensonne
Ankunft in Puerto del Rosario Aloe Vera Pflanzen in Reih und Glied
Casa Santa Maria Kirche in Betancuria
Im Museumsdorf Wölfe auf Fuerteventura
Kamele auf Fuerteventura Promenade Avenida de los Reyes de Espania
Promenade: aufgemotzt mit Kunst Promenade: aufgemotzt mit Kunst
Abschied von Fuerteventura Abends am Roulette: The winner is the wolf!

 

  

Sandstrand Las Canteras in Las Palmas
06.03.2011 – Gran Canaria, Las Palmas – Sonne, 25°
Ziemlich hektisch hier am Ecktisch

Für die meisten Passagiere endet heute die Kreuzfahrt, es ist der Tag der Hektik und des Wechsels. Und für uns ist Bergfest. Wir lassen uns von der Hektik nicht anstecken und sind um 08:45 bereits von Bord, um uns zum zweiten Mal nach 2006 Las Palmas anzuschauen.
Das Zentrum bietet einen etwas verlotterten Eindruck. Der gestrige Karnevalsumzug hier hat Tonnen von Abfall, Flaschen, Glassplittern und sonstigen Hinterbliebenschaften hinterlassen - inklusive einiger Gespenster, die von der Nacht übrig geblieben sind und nun im Tageslicht durch die Straßen geistern und ihresgleichen suchen…
Die Promenade am langen Sandstrand „Las Canteras“ ist nach wie vor sehr schön, aber das ist auch schon das Einzige, was uns an Las Palmas gefällt. Der „neue“ Stadtkern mit Hafenviertel im Norden Las Palmas ist nüchtern und bietet weder architektonische Highlights noch gewachsene Straßenzüge. Der weiter südlich gelegene historische Kern mit den Vierteln Vegueta und Triana ist uns für dieses Mal zu weit entfernt. Beim nächsten Besuch auf G.C. werden wir ihn besichtigen, versprochen!
Wir sind zwei Stunden später wieder an Bord. Die Decks quellen über vor Hektik und Gewusel. Neue Passagiere sind zwar körperlich bereits anwesend, aber scheinbar noch gar nicht angekommen (so wie wir vor einer Woche?).
Nach einer kurzen Mittags-Siesta sind wir mit einem Ausflug nach Maspalomas unterwegs, um ein wenig Strandluft zu schnuppern. Der Bus führt uns in 45 min. in eine Stadt, die – so scheint’s – nur aus Hotelanlagen und Appartementhäusern besteht. Hier gibt es nichts Gewachsenes, keine alten Stadtkerne. Wo leben die Einheimischen, die hier arbeiten? Im Hinterland?
Einmal kurz ins Meer gesprungen (angenehme 20°), ein Stückchen Sand durch die Zehen rieseln lassen, einmal an der Promenade entlang, vorbei am Leuchtturm Faro, und schon geht es zurück. Um 19:00 sind wir zurück, 19:30 sieht uns das Atlantik, diesmal an einem anderen Tisch in einer anderen Ecke als üblich, und mit einigen unangenehmen Erlebnissen seitens des Tischservices. Es klappt kaum etwas, das Bemühen ist zwar da, aber wir müssen immer wieder auf Mängel hinweisen. Mal ist das Brot nicht da, mal das Glas leer, das Abräumen funktioniert nicht richtig, es ist irgendwie der Wurm drin. Wir schreiben das auf die heutige Hektik; die Kellner sind wohl etwas überfordert. Ganz schön hektisch – das geht ohne Sekt nich’.
Ein Abendcocktail in der Blaue-Welt-Bar schließt diesen Abend ab.
Die Simpsons als Sandburg
In den Dünen von Maspalomas Biggi auf der Promenade am Leuchtturm Faro
Nachmittags-Siesta Strand in Maspalomas
Stilleben mit Boot Strand in Maspalomas
Der Leuchtturm Faro Mitten im Touri-Gebiet: Vogelschutzpark
Es regnet .. har har Abendstimmung in Maspalomas

 

  

Guten Morgen auf dem Meer!
07.03.2011 – Auf See – Sonne, 22°
Selbstverständlich inklusive

Unser dritter Tag auf See. Auf dem Weg von Las Palmas nach Agadir legt die „Mein Schiff 1“ etwa 337 Seemeilen zurück. Wie verbringt man einen solchen Vormittag an Bord? Ganz schnell! So etwa:
06:30 – Aufstehen, Sonnenaufgang knipsen
07:00 – Duschen, Anziehen
07:30 – Frühstück (Lachs mit Ei, O-Saft, kein Sekt) – selbstverständlich inklusive.
08:00 – durchs Schiff pilgern, Fotos schießen
09:00 – Massage & 1 Saunagang
10:15 – Seenotrettungsübung – selbstverständlich inklusive.
10:45 – Ende der Übung; gefühlte 20 Stunden Anstehen für einen Cocktail
11:00 – auf der Terrasse abhängen und sonnenbaden
12:30 – Gosch Sylt Fisch fassen – selbstverständlich inklusive.
Nachmittags, nach einer Siesta und kleineren sportlichen Aktivitäten, nach Lesen und Dösen auf der Terrasse, gehört das gemütliche Vorbereiten aufs Dinner ins Programm. Dazu gehört auch ein Bad in unserer exklusiven Whirl-Pool-Badewanne – selbstverständlich inklusive. Beim Gang zum Atlantik-Restaurant fällt uns mal wieder auf, dass auf dem Schiff ständig und immer gerade irgendetwas geputzt, gewienert oder gewischt wird. Sauberkeit wird hier wirklich groß geschrieben. Der Service auch. Wir erfahren von einem der 100.000 freundlichen Service-Kräften, dass an jeder Bedien-Station immer mindestens drei Service-Kräfte vorhanden sein müssen, selbst wenn nur ein Gast an der Theke sitzt.
Das Abendessen und der Service sind erstklassig, kein Vergleich zu gestern, und – selbstverständlich inklusive. Der spätere Verlauf des Abends sieht uns mal in der shopping-mall, mal in der Casino Lounge, mal im Foto-Shop, mal in der Blaue-Welt-Bar, immer mal wieder mit einem Glas Sekt in der Hand – selbstverständlich inklusive. Der Abschluß gegen halb 12 bildet ein Glas Sekt aus der Mini-Bar in der Kabine – inverständlich selbstklusive.
Ruheinsel auf Mein Schiff 1
Außenrestaurant Tapas Y Mas Shopping mall
Sogar einen Blumenladen gibt es hier! Mittags: Austern zum Lunch
Restaurant Atlantik Wir leben nicht schlecht!
Menukarte vom Atlantik-Restaurant Ein schöner Tag geht zu Ende

 

  

Ein neuer Tag auf See
08.03.2011 – Marokko, Agadir – Sonne, 28°
Aufstand der Taxifahrer

Afrika hat uns wieder. Kurz vor acht Uhr legen wir in Agadir an. Die auf einem Hügel über der Stadt liegende alte Kasbah ist von weitem zu sehen. Agadir selber, 1960 bei einem Erdbeben schwer zerstört und über Jahre am Fuße der Kasbah wieder aufgebaut, ist in ziemlicher Entfernung zum Hafen im Morgendunst mehr zu erahnen als zu erkennen.
Pünktlich um 08:15 brechen wir zu unserem Ausflug „Taroudannt und die fruchtbare Sous-Ebene“ auf. Die Organisation des Ausflugs verläuft reibungslos wie bisher bei jedem Ausflug und ist eigentlich nicht mehr zu übertreffen: Wartezeiten gibt es kaum, und wenn doch mal, dann ist das auf verspätete Passagiere zurückzuführen und nicht auf Mängel im Ablauf.
Der Guide erzählt uns viel über Marokko im Allgemeinen, das wir bereits von unserem letzten Ausflug her kennen, und eine ganze Menge über Taroudannt im Besonderen, das neu für uns ist. Er entführt uns in die Tiefen der Souks und in die Hinterhöfe der Medina. Das bunte, hektische Treiben bietet eine uns fremde Atmosphäre. Taroudannt ist weder schön noch sauber, aber alles ist interessant. Auf dem Gauklermarkt entdecken wir einen Schlangenbeschwörer. Als ich ein Foto machen will, wird er sauer. Ich breche ab, gehe 20, 30 Meter weiter und hole ihn dann mit dem Zoom heran. Klappt doch, auch ohne Bakschisch.
Klappt jedoch nicht ein paar Kilometer weiter, als der Busfahrer anhält, um uns Gelegenheit zu geben, Ziegen, die auf Bäume klettern, in Pixel zu bannen. Die Ziegenbauern fordern energisch Bakschisch ein und bekommen auch reichlich…
Ein Berber-Frühstück zur Mittagszeit in einer stattlichen, staatlichen Obstplantage rundet den Ausflug ab. Fladenbrot, Eierküchlein und allerlei süße und pikante Saucen zum Dippen werden zu frisch gepresstem O-Saft und heißem Minz-Tee dargeboten. Sie lebten gar nicht so schlecht, die alten Berber.
Frisch gestärkt geht es zurück zum Schiff. Ursprünglich hatten wir geplant, den freien Nachmittag zu nutzen, um Agadir, seine Promenade und den kilometerlangen Sandstrand, den man in der Ferne sehen kann, zu besichtigen. Zwei Dinge halten uns jedoch ab: erstens das herrliche Wetter. Unsere Terrasse liegt voll in der heißen Sonne Agadirs.
Zweitens wurde der kostenlose Shuttle-Service zur Stadt eingestellt, weil die örtlichen Taxifahrer meckerten und das Schiff zu versenken drohten. Äh, man vergebe mir diese dichterische Freiheit, so weit gingen die Drohungen nicht. Aber der Shuttle Service wurde tatsächlich eingestellt. Der Fußweg vom Hafen in die Stadt – weit über eine Stunde - ist uns zu weit. Den Taxifahrern schmeißen wir nix in den Rachen. Die Faulheit siegt, und wir hängen den ganzen Nachmittag auf unserer Terrasse ab.
Der Abend fängt – wie so oft – mit einem Glas Sekt an, geht über ein tolles Fünf-Gänge-Menu hin zu einem Besuch der „Musical“-Show und endet irgendwann nach 23 Uhr in der Casino Lounge.
Die Stadtmauer von Agadir
In den Souks Fauler Einheimischer
In den Souks In den Souks
In den Souks Schlangenbeschwörer
In der Medina von Agadir Es gibt noch Pferdekutschen in Agadir
Ziegen, die auf Bäume klettern Ziegen, die auf Bäume klettern inkl. Ziegenbauern

 

  

Fischer, die von Möwen traktiert werden
09.03.2011 – Auf See – Sonne mit Wolken, 24°
Wellness auf dem Wohlfühl-Schiff

Unser letzter See-Tag liegt vor uns. Wir haben auf dem Weg von Agadir nach Teneriffa ca. 367 Seemeilen vor uns. Diese Entfernung wird locker an einem Tag zurückgelegt; Volldampf voraus ist gar nicht nötig. Die Weiten des Atlantischen Ozeans meinen es auch heute gut mit uns und lassen das Schiff nur leicht schaukeln. Leider. Auch auf dieser Kreuzfahrt werden wir keinen Sturm erleben.
Vormittags liegen wir am Pool, genießen das Treiben der Menschen, die Musik der „Shipping Wizzards“ und die bunte Vielfalt des Barbeque-Grills, ohne hier jedoch zuzugreifen, weil wir im Gosch einen Tisch reserviert haben.
Heute ist Wohlfühl- und Wellness-Zeit. Wenn es auf der Liege zu kalt wird – trotz 24° geht eine frische Brise – steht in Gang in der Sauna an. Oder eine Auszeit im Whirl-Pool; das Wasser ist heißer als in der Badewanne. Oder wir genießen eine Erdbeerbowle oder einen „Kokos-Kiss“ (ohne Alkohol, aber mit 1.700 Kalorien). Mittags werden Austern geschlürft und Scampis vernascht. Nachmittags eine Leserunde auf unserer Terrasse. Vielleicht ein kleines Eis? Oder eine Waffel mit Eierlikör? Eis macht kalt, also wiederum in die Sauna. Dort vielleicht in den Salznebel? Oder in die Kräutersauna? Etwas Abhängen im Ruheraum mit Blick auf die unendlichen Weiten des blauen Ozeans. Die Seele baumelt.
In dieser Woche sind über 320 Kinder und Jugendliche an Bord. Das Schiff ist mit über 2000 Passagieren voll bis zum Kragen. Man spürt das selbstverständlich, weil die Tische in den Restaurants schneller besetzt sind oder die Liegen am Pool eher belegt. Keinesfalls ist jedoch irgendwo eine unangenehme Enge zu spüren, dazu gibt es auf diesem Schiff einfach zu viele Möglichkeiten, sich zu verteilen. Sei es im Fitnessraum, auf der shopping mall, im SPA-Bereich, in einer der vielen Innen- oder Außenbars, der Vinothek, dem Theater oder der Bibliothek, dem Kartenspielraum oder der Lobby im Atrium, den Außendecks oder der WII-Spielecke. Alleine letztere ist auf dieser Reise ständig belegt – die Kids haben ihren Spaß…
Damit die Seele nicht nur baumelt, sondern auch lacht, bildet der Abschluß des heutigen Abends eine Show mit Sketchen von Loriot – erstklassig gespielt, entlarven sie die vielen Stolperfallen im Zusammenspiel zwischen Männlein und Weiblein…
Der Wintergarten
Restaurant Surf & Turf Biggi am bordeigenen Blumenladen (!)
Das Atrium Abhängen auf der Terrasse
in der Vinothek Das Spielzimmer an Bord
Die Blaue-Welt-Bar TUI-Bar am Morgen

 

  

Über den Wolken Teneriffas
10.03.2011 – Teneriffa, Santa Cruz – Sonne mit Regenschauern, 21°
Geburtstag unter dem Vulkan

An Hummelchen’s Geburtstag werden wir herzlich von Teneriffa, der größten Insel der Kanaren, begrüßt. In Santa Cruz de Tenerife, der Hauptstadt, gehen wir vor Anker. Wir waren schon mehrmals hier und kennen die Stadt bereits recht gut, trotzdem freuen wir uns auf die Calle Castillo, der beliebten Einkaufsstraße mit ihren Schuhgeschäften, Boutiquen und anderen Kleiderläden. Aber erstmal gibt es vormittags den Ausflug in den Nationalpark Canadas del Teide, der uns in Höhen von 2400 Metern bringt und dem Pico del Teide ganz nah. Auf dem Weg dorthin gibt es mehrere Foto-Stopps unterhalb des Teide und in der Nähe von interessanten Boden-Formationen, aus denen man vieles zur Erdgeschichte herauslesen kann. Wenn man es denn lesen kann. Eine Kaffeepause mit kleinem Imbiss bringt uns den wildlebenden Kanarienvögeln näher, die hier zu Dutzenden um die Tische kreisen und auf eine kleine Beute spekulieren.
Unser Busfahrer heißt Jesus, was mich ob der Straße, die immer abenteuerlicher wird, je höher wir gelangen, etwas beruhigt. Vorbei geht es an wilden Schluchten und tiefen Abhängen immer näher zum Teide. Dieser höchste Berg Spaniens ist ein relativ ungefährlicher Vulkan. Selbst bei einem Ausbruch (der in 100 Jahren oder in neun Monaten passieren kann) gibt es genug Vorwarnzeit, da er zu den Schichtvulkanen gehört und somit eindeutige Lebenszeichen von sich gibt, bevor er aufsteht.
Bodenformationen ringsum haben unterschiedliche Farben und sind eindeutig voneinander abgegrenzt. Dunklere Schichten erlebten ihre Geburt bei Minusgraden im Winter; auf ihrem Weg durch die Luftschichten zum Boden kühlten sie blitzschnell von etwa 1000° auf 0° ab und oxidierten dabei. Hellere Schichten erlebten ihren Ausbruch bei sommerlichen Temperaturen und kühlten im Laufe von mehreren Stunden ab.
Ein weiterer Stopp bei den „Los Roques“ bietet einen faszinierenden Ausblick auf einzeln stehende Lavasäulen, deren Schichten ebenfalls aus verschiedenen Farben bestehen, mit einem prächtigen, schneebedeckten Teide im Hintergrund.
Insgesamt ist dies ein interessanter Ausflug und als Geburtstagsprogramm allemal interessanter als ein Nachmittag bei Tante und Onkel mit Kerzenausblasen. Mittags sind wir zurück auf dem Schiff, und nach einer kleinen Bescherung auf der Kabine machen wir noch eine Shopping-Tour in Santa Cruz. Mit mäßigem Erfolg freilich, denn wir haben mal wieder die Siesta-Zeit erwischt. Zwischen 13 und 16 Uhr sind nur wenige Läden geöffnet; die kleineren shops haben alle geschlossen.
Außerdem lohnt sich ein Besuch auf den Kanaren während der Karnevals-Zeit nicht wirklich, wenn man nicht gerade zum Feiern hierhin kommt. Allerorten stehen Buden, Bühnen und Dixie-Klos, die das gesamte Zentrum verschandeln. Abends und nachts mag hier zwar der Bär tanzen, aber tagsüber sieht alles nicht sonderlich malerisch aus.
Um 17 Uhr habe ich meiner Hummel eine Kosmetik-Behandlung im SPA-Bereich des Schiffes geschenkt, also müssen wir pünktlich zurück sein und sind es auch. Die Behandlung – inklusive Sekt-Service vom Wolf – fällt zu meiner äh zu Biggis Zufriedenheit aus, und nach einem weiteren inkludierten Glas Champagner in der X-Lounge (ich checke ganz kurz meine mails, ist ja inklusive) sitzen wir um 19 Uhr zum zweiten Male an einem der gemütlichen Hoch-Tische im „Surf & Turf“ Restaurant. Dieses Bezahl-Restaurant ist für Suiten-Passagiere einmal pro Reisewoche inklusive.
Hier erwartet uns dieses Mal eine Überraschung der auf diesem Schiff seltenen Art: der Abend (und insbesondere die spätere Nacht) ist eine Enttäuschung. Das Menu, das man uns dieses Mal bietet, ist identisch mit dem Menu bei unserem letztwöchigen Besuch hier. Da hätte man sich etwas mehr Abwechslung von der Küche gewünscht. Überdies werden die Gänge in Rekordzeit serviert; nach kaum 90 min. sind wir „abgefertigt“. Der von uns ausgesuchte Wein, eine Scheurebe aus Rheinhessen, ist sehr zu empfehlen und besticht durch eine besonders fruchtige Note. Der Service des Weinkellners lässt jedoch zu wünschen übrig. Die Gläser werden unregelmäßig nachgeschenkt und bleiben zwischendurch immer wieder trocken. Dafür bekomme ich zum Schluß den gesamten Rest in mein Glas, während Biggi sozusagen auf dem Trockenen steht. Ein eindeutiger Fauxpas, der nicht vorkommen sollte.
Wir sind relativ früh im Bett, jedoch ist um halb 12 die Nachtruhe dann zu Ende. Dank eines gepflegten Darmvirus lassen wir den Arzt kommen, der Biggi eine Spritze gibt und Tabletten und Zäpfchen da lässt. Wir werden auch unter Quarantäne gestellt, denn die Hygienevorschriften an Bord eines Kreuzfahrtschiffes sind streng!
An weiteren Schlaf ist kaum zu denken. Gähn!
Junge, die Straße war steil...
Die Hummel vor dem Pico del Teide Der höchste Berg Spaniens
Pico del Teide: 3718 m hoch Es gibt eine Bergbahn zum Gipfel
Deutsches astronomisches Forschungsinstitut auf Teneriffa Woher haben die Kanaren ihren Namen?
Wolken ziehen auf Lavasäule im Los Roques
Im Gebiet 'Los Roques'
Im Lavafeld Los Roques Eindeutig abgrenzbare Bodenformationen
Santa Cruz In Santa Cruz

 

  

Steilküste vor La Gomera
11.03.2011 – La Gomera, San Sebastián – Sonne mit Regenschauern, 18°
Ein ausgefallener Ausflug

Die geplante Inselrundfahrt ist gestrichen. La Palma, das wir beide bisher nicht kennen, bleibt Terra inkognito. Dank der Virus-Infektion (wir haben die Krabben im Surf & Turf in Verdacht) ist meine Hummel unter Quarantäne gestellt worden. Erstaunlicherweise darf ich mich frei auf dem Schiff bewegen.
Der Vorteil eine Junior Suite gegenüber „normalen“ Kabinen zeigt sich erst so richtig, wenn man krank ist. Es gibt reichlich Platz, es gibt die inkludierten Getränke der Mini-Bar und der Nespresso-Maschine, und es gibt eine X-Box zum Zeitvertreib. Und wir sind natürlich im Genuss der großen Terrasse, von der aus ich die Regenschauern betrachten kann, die uns auch bis hierher folgen und die immer mal wieder das Meer nass machen.
Ich bleibe bei meinem kranken Hummelchen und verbringe die Zeit mit ihr, denn wie heißt es so schön? In guten wie in schlechten Tagen…
Irgendwann vormittags jagt sie mich dann aber doch aus der Kabine. Ich soll gefälligst wenigstens per pedes nach San Sebastián reingehen und Fotos machen, damit sie sich später ein ungefähres Bild machen kann. Der Weg vom Schiff in die Stadt ist kurz, dauert kaum zehn Minuten und führt am prachtvollen Yachthafen vorbei. Für anderthalb Stunden tappere ich durch das Städtchen, das da so malerisch an einem Hügel klebt. In San Sebastián ist von großstädtischer Hektik nichts zu spüren. Kaum 4500 Einwohner zählt die kleine Inselhauptstadt, in der sich Kolumbus vor der Überfahrt nach Amerika mit (Wasser-) Vorräten zugedeckt haben soll. Ich spaziere durch die kleine Hauptstraße bis hin zum Markt, der sich am Busbahnhof befindet, und erwandere mir noch ein etwas abseits gelegenes Viertel jenseits der touristischen Ziele. Alles nicht uninteressant, jedoch macht es nicht besonders viel Spaß, alleine unterwegs zu sein…
 
Nachmittags geht es meiner Hummel etwas besser, obwohl von Genesung bei weitem nicht die Rede sein kann. Ich verbringe diese Zeit mit ein, zwei Saunagängen und halte mich ansonsten immer in der Nähe von meinem Lazarus auf. Die Terrasse wandert in die Sonne, ich auf die Terrasse und fange einen neuen Wallander an. Zwischendurch immer wieder Krankenpflege und seelische Unterstützung – wichtig für die Genesung, ja, so ist es.
Einfahrt nach San Sebastian
Panorama San Sebastian und La Gomera Schwarzer Sandstrand in San Sebastian
Haus auf La Gomera mit typischen Balkonen Die 'Oberstadt' von San Sebastian
Promenade von San Sebastian Die Alten sitzen auf der Promenade
Fische im Schatten der Stege des Yachthafens Goodbye La Gomera

 

  

Regenbogen über Arrecife
12.03.2011 – Lanzarote, Arrecife – Sonne mit Wolken, 18°
Manriques malerische Meisterwerke

Die Ankunft in Arrecife, der Inselhauptstadt, ist für 08:00 vorgesehen. Auf den ersten Blick erscheint Lanzarote wüstenähnlich und wenig farbenfroh. Doch wenn man genauer hinsieht, verändert sich das Bild ständig. Von braun über ocker oder gelb, hin zu rostrot und zinnober – nur ein sattes Grün sieht man kaum. Die Wüsteninsel erwartet uns mit dunklen, dicken Regenwolken über dem Zentralmassiv. Kein neuer Anblick für uns; das bisherige Wetter bleibt uns also auch hier treu. Der Magen-Darm-Virus ist halbwegs in Schach gehalten, also versuchen wir uns an dem geplanten Tagesausflug. Wir haben uns für die „Große Lanzarote-Tour“ entschieden, weil die Vulkaninsel für uns beide unbekannter Boden ist. Ein volles Tagesprogramm erwartet uns; es geht früh los, und unser erster Stopp im Timanfaya-Nationalpark fordert uns zu einem Kamelritt auf. Durch dunkles Lavagestein geht es ca. 20 min. lang auf den schaukelnden Wüstenschiffen; das Schaukel-Gefühl gegenüber „echten“ Schiffen ist gar nicht mal unähnlich.
Beim zweiten Stopp in den Feuerbergen fühlen wir uns mal wieder in das Solfataren-Gebiet Hveraönd Islands erinnert. Die Nähe zu vulkanischer Tätigkeit ist überall zu erahnen. Manrique hat hier zu seinen Lebzeiten ein Restaurant gestaltet. Die typischen, abgerundeten Formen, die erdverbundenen Farbtöne und die Verarbeitung von „lebenden“ Materialien wie Holz sind unverkennbar und machen den Charme seiner Architektur aus. Vulkanische „Experimente“ werden vorgeführt – zum Beispiel gibt es künstlich herbeigeführte Wasserfontänen, die im Prinzip wie Geysire funktionieren, oder die Erdhitze wird zum Entzünden von Holz und als Fleischgrill benutzt.
Wir stärken uns an einem kanarischen Mittagsbuffet mit allerlei Fleisch-Spezialitäten und den landestypischen Kartoffeln in diversen Variationen. Und weiter geht es in das Weinanbaugebiet „La Geria“. Der Einfallsreichtum der Insulaner kommt hier ganz besonders zum Ausdruck. Wer hat sonst schon die Idee, auf Vulkanasche die anspruchsvollen Weinreben zu bepflanzen? Für jeden einzelnen Weinstock wird eine halbmeterhohe Schutzmauer errichtet und ein Loch in den vulkanischen Boden gegraben. Was für eine Arbeit! Ich möchte jetzt nie mehr das Gejammere der Mosel-Weinbauern hören, die ihre Steillagen für mühevolles Anbaugebiet halten.
Nach einem viel zu langen Fotostopp an einem Aussichtspunkt, von der aus man nicht viel mehr als einen Küstenabschnitt sieht (gehört das dazugehörige Restaurant mit happigen Preisen vielleicht dem Cousin des Tour Guides?), fahren wir zum nächsten Manrique-Juwel: dem Aussichtsrestaurant „Mirador del Rio“. Man spürt auch hier, dass der Künstler die Welt mit anderen Augen gesehen hat. Mit unfehlbarem Blick für das Ungewöhnliche wurde hier ein ultramodern wirkendes Gebäude in die Felsen integriert, von dessen Aussichtsterrassen man einen eindrucksvollen Blick auf die kleinen, zu Lanzarote gehörigen Nachbarinseln hat. Manrique öffnet einem an unscheinbaren Orten die Augen für die außergewöhnliche Perspektive.
Am frühen Nachmittag besichtigen wir das unterirdische Grottensystem „Jameos del Agua“. Auch hier hat Cesar Manrique wieder gezaubert und die durch heiße Lavaströme entstandenen Grotten in ein phantastisches Paradies verwandelt. Wieso wurde hier nie ein James-Bond-Film gedreht? Diese Grotten sind um ein Vielfaches malerischer als die Felseninseln in Thailand, die als Kulisse für den „Mann mit dem goldenen Colt“ herhielten.
 
Um 17 Uhr endet ein sehr interessanter Tagesausflug. Wir sind einerseits begeistert von den vielen Eindrücken und andererseits ziemlich still, denn es bricht der letzte Abend dieser Reise an.
Das Dinner im Atlantik beinhaltet einige Gänge weniger als sonst; dies ist der Tribut an den Virus, den die Hummel befallen hatte. Nachher wird gepackt und ein letzter Cocktail in der Casino Lounge genommen. Um 10 Uhr sind wir im Bett, und kurz vor dem Einschlafen holt der Virus auch den Wolf ein. Zum Glück jedoch nicht ganz so schlimm.
Lanzarotes wilde Küste
Es gibt auch grüne Gebiete hier ... ... aber meist nur braun-schwarze Wüstenlandschaft
Wölfe und Kamelle äh Kamele 'Künstlicher' Geysir
Vom Wasser ausgewaschene Felsenhöhle Karge Vegetaion: eine kleine Leuchterblume
Viele alte Vulkankrater auf Lanzarote (im Hintergrund) Es gibt auch grüne Täler auf Lanzarote
Alte Salinen auf Lanzarote Ein typisches Haus auf Lanzarote
Die Meeresenge RIO bei Lanzarote Insel La Graciosa - Teil des Chinijo-Archipels
Weinanbaugebiet auf Lanzarote Jede Rebe hat ihre eigene Mauer
Im Jameos del Agua Im Jameos del Agua

 

  

Bordkarte - leider abgelaufen
13.03.2011 – Gran Canaria, Las Palmas – Sonne, 18°
Abschied mit Hindernissen

Eine unruhige Nacht endet um 05:15. Der Transfer zum Flughafen gelingt dank einiger Tabletten so halbwegs.
Mit 50minütiger Verspätung start unser Flieger. Nach 3:50 min landen wir wohlbehalten in Düsseldorf.
 
Insgesamt haben wir auf dieser Reise 2716 Seemeilen oder 5029 km zurückgelegt.
 
GOOD-BYE „MEIN SCHIFF 1“ !!!
Biggi hat sich auf Fuerte mal wieder nen Freund angelacht: Miguel de Unanumo
Fischerboote erzählen vom nahenden Abschied Good-bye Mein Schiff 1 Wir kommen bestimmt mal wieder!

 

 








Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 25.08.2013


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