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Dom Rep - Samana - Hotel Aligio Beach (Mrz. 2003)

Dieses Mal haben wir unseren Urlaub 'Last Minute' am  gebucht. Lt. Angaben des Reiseveranstalters trennte nur eine "wenig befahrene Sandpiste" das Hotel vom wunderschönen Strand. Am Hotel angekommen, entpuppte sich die Sandpiste als asphaltierte Durchgangsstraße. Entsprechend viel Verkehr vom aufgebohrten Motorrad bis zum Lastzug herrschte dort. Es war zeitweise sehr schwierig, die Straße zu überqueren, um an den Strand zu gelangen. Dieser war nicht so breit, wie ich es von Punta Cana her kenne. Es war ein sehr schmaler Sandstreifen. An manchen Tagen sind wir etwas den Strand entlanggelaufen, um mal an einem schöneren Strandabschnitt liegen zu können, ohne in den zweifelhaften Genuss der Autogeräusche und -gerüche zu kommen.

 

An einem der breiteren (und damit schöneren) Abschnitte des Strandes.

 

Die Gartenanlage des Hotels war sehr schön gestaltet, mit vielen Palmen, Bäumen und Blumen. Schmale Wege, die stellenweise mit bunten Lampen beleuchtet, stellenweise aber auch stockdunkel waren, schlängelten sich durch die park-ähnliche Anlage, und allerlei Getier zierte das teils dichte Untergestrüpp, darunter auch Riesenkröten, die uns beim abendlichen Verdauungs-Spaziergang mitten vor die Füße hüpften!

 

Der Pascha! Im Hotelgarten. War ja auch recht gut angelegt, der Garten. Dicht und teilweise wild, aber nicht ungepflegt.

 

Es gab dort 2 Pools, die regelmäßig gesäubert wurden, die wir aber nicht nutzten.

 

Äh Schatz, das Wasser ist nur 23°. Da geh ich aber nicht rein!!!

 

Denn was gibt es schöneres, als im Meer zu schwimmen. So schön das Wasser allerdings zum Schwimmen geeignet war: wer hier sein Glück mit Schnorcheln versuchen wollte, hatte Pech gehabt. Es gab einfach nichts zu sehen. Die Schnorchelparadiese liegen woanders.

 

Äh Schatz, ich komm wieder raus. Ist mir zu kalt! 

 

Unsere erste Nacht in dieser Anlage war einfach grauenvoll. Wir können gar nicht sagen, was uns mehr gestört hat - der Lärm von der Straße oder die extrem laute Musikbeschallung aus unserer Hotel-Anlage aufgrund der stattfindenden Show, die bis 1.00 Uhr morgens dauerte, und deren zweifelhafter Genuss durch die lediglich aus Fensterläden bestehenden Fenster kaum gedämmt wurde. Zum Glück gab es diese extreme Musikbeschallung nur einmal wöchentlich, so dass man in den anderen Nächten "nur" das laute Knattern diverser Motorengeräusche von der Straße vernahm. Orpheus bedankt sich - wir hatten Ohropax dabei :-)

 

Auf der Terasse haben wir abends oft gesessen und den Tiergeräuschen gelauscht!  Unser Zimmer (unten) im 1-stöckigen Bau

 

Wir hatten trotz der Lärmbelästigungen und des nicht unseren Vorstellungen entsprechenden Strandes einen wunderschönen Urlaub mit viel Spaß und Freude.

Folgende kleine Episode erlebten wir zum Glück erst an unserem vorletzten Urlaubstag: dem Omelette-Koch krabbelte eine dicke Kakerlake auf der Kochmütze herum (während er den Gästen die Frühstückseier zubereitete). Wenn wir das zu Beginn des Urlaubes gesehen hätten, wäre uns das - an sich gute Essen - beileibe nicht so gut bekommen.

 

 










Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 25.08.2013

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