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Ernst an der Mosel (Okt. 2008)

 

Auch in diesem Jahr fuhren wir für ein Wochenende an die Mosel, um in Ernst bei unserem Haus- und Hofwinzer unsere Weinvorräte aufzufüllen. Unsere Lagerbestandsanzeige hatte längst Alarm geschlagen, und wir lagen weit jenseits des Minimum-Bestandes.
Also schwangen wir uns an einem freien Wochendende im Oktober 2008 in unsere Kutsche äh in den Wagen, um die 170 km bis nach Ernst / Mosel, in der Nähe von Cochem gelegen, zu bewältigen.

 

Um die Mittagszeit angekommen, unternahmen wir sofort im Anschluß unsere obligatorische Wanderung. Denn was gibt es Schöneres, als im wundervollen Tal der Mosel, entlang den Weinbergen, auf Schuster's Rappen, die Natur zu genießen und den Körper zu fordern? Hm, mir würden hier zwar auf Anhieb 69 Dinge einfallen, die schöner wären, aber davon soll hier nun wirklich nicht die Rede sein. CLICK BIG

Weinberge bei Ernst

CLICK BIG Das Weingut Jobelius hatte uns für den Abend eine Weinprobe versprochen. Vor diese Weinprobe hieß es aber für uns, den Magen zu füllen, damit die vielen flüssigen Köstlichkeiten, die abends durch die Gurgel rinnen sollten, nicht stantepede ins Blut gelangten und damit auf den Gleichgewichtssinn durchschlugen.
Das Abendessen im Gasthaus Winzergenossenschaft riß uns nicht wirklich vom Hocker, war aber ganz okay.

Zimmer mit Moselblick

 

 

Die Weinprobe erwies sich als "voller" Erfolg. Nicht nur, dass wir am nächsten Tag nicht mehr so genau wußten, wie wir aufs Zimmer gekommen waren; nein, auch für den Winzer lohnte sich sein Einsatz: mit randvollem Kofferraum - die Hinterachse näherte sich bedrohlich dem Boden - fuhren wir Richtung Heimat.

An der Mosel in Cochem CLICK BIG

 
Jedoch nicht, ohne in Cochem noch einen Vormittag zu verbummeln. Cochem ist ein ziemlich typischer Mosel-Touristen-Ort, in dem man neben unnützen und überteuerten Andenken auch anderen überflüssigen Krimskrams bekommt, das seinen Preis nicht wert ist. Einen Vorteil bietet solch eine Touri-Ort jedoch: man hat eine große Auswahl an Eisdielen und kleinen Cafés, in denen man mal kurz die Beine ausruhen kann.

 

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In Cochem zog es uns dieses Mal zur alten Reichsburg - eine sehenswerte, malerische, mittelalterisch angehauchte Trutzburg, die schon vom Tal unten aus düster und unheimlich wirkt.

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In der Reichsburg gibt es sogar eine Falknerei mit prächtigen, majestätischen Tieren, die wir aber leider nicht haben fliegen sehen.

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Das Schloßwehr könnte garantiert auch GEZ-Kontrolleure abhalten.

CLICK BIG Zur perfekten Illusion fehlten eigentlich nur noch die Ritter - ach nein, auch sie waren anwesend..

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Alles in allem verbrachten wir ein schönes Wochenende an der Mosel. Der Erholungswert war dieses Mal vielleicht nicht so hoch wie bei der letzten Mosel-Tour, weil das Wetter hätte besser sein können, und weil uns die Weinprobe nun doch etwas .. hm .. schlauchte. Vielleicht sollten wir beim nächsten Mal die Brände und den Weinbergs-Pfirsich-Likör weglassen. Aber, seien wir realistisch, das wird uns natürlich nie gelingen. Dazu sind unsere Nasen bereits viel zu rot...


 












Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 25.08.2013

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