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Jährliche Kegeltour

 

Einmal im Jahr fahren wir auf Kegeltour. Die Tourziele sind unterschiedlich, aber immer per Bus oder Zug innerhalb von ca. 2 Stunden ab Düsseldorf zu erreichen. (Eine Ausnahme hiervon sind die Städte-Touren, die normalerweise zu "runden" Geburtstagen des Clubs stattfinden. Sie dauern 3 - 5 Tage und führen uns zu Zielen innerhalb ganz Deutschlands.) Jeweils für ein Wochenende unterwegs, brauchen wir anschließend eine Weile, um uns von den Strapazen zu erholen, die so eine sportliche Ochsentour mit sich bringt.

von links: Horst, Walther, Klaus, Dieter, Hans, Ebi, NurmiCLICK BIG

Um einen kleinen Überblick darüber zu geben, wie man sich so eine Kegeltour vorzustellen hat, folgt im Anhang der Bericht der Kegeltour 2002, der stellvertretend für alle gelten könnte.

 

Es fing damit an, dass wir am Bahnhof – Ausgangstreffpunkt - diverse Bierchen nicht ungetrunken ließen. Dieser Umtrunk erwies sich als hilfreich, denn so konnten wir es ertragen, mit dem Zug durch Feindesland zu fahren (Köln). Nach 2 Stunden Bahnfahrt (diverse Bierchen blieben nicht ungetrunken) erreichten wir unser Ziel, ein kleines Moseldörfchen namens .. äh .. grübel .. na ja, sind doch alle gleich dort, die Dörfer, oder?

In unserer Unterkunft verbrachten noch andere Clubs ihren Lebensabend äh Kegelausflug. Als wir den Saal betraten, wussten wir nicht, ob wir im Sterbezimmer des lokalen Altenheims gelandet waren. Jedenfalls purzelte das Durchschnittsalter mit unserem Eintreffen schlagartig um 5 Jahre. Auf diesen Schreck blieben diverse Bierchen nicht ungetrunken ...

Nach dem Abendessen (warf uns um Stunden zurück) hatten wir dann alle Hände voll zu tun, die Hyänen abzuwehren. Hyänen sind eigentlich Frauen, nur muss man 3 Lebensjahrzehnte und einen halben Zentner Lebendgewicht hinzurechnen. Sie haben ein gefährliches Blinzeln in den Augen, vor dem sich der normale Mann zwischen 20 und 59 sehr in acht nehmen sollte! Außerdem werfen sie mit ihren Gebissen nach einem, wenn Mann nicht tanzt! Hyänen kann man nur abwehren, wenn Mann viel Bier trinkt. Nicht um des Schönsaufens wegen (soviel Alkohol gibt’s gar nicht), sondern damit einem dat Janze egal ist. Also blieben diverse Bierchen ...

Am nächsten Tag, zu Mittag - wir hatten das Mumienschieben lebend überstanden - gab es Schnitzel aus der Friteuse. Wie das Essen war? Sagen wir mal so: wir brauchten kein Öl für den Salat. Es reichte, die Schnitzel über den Salatblättern auszuwringen. Außerdem blieb genug übrig, um einen anständigen Ölwechsel zu vollziehen (BMW 5er Klasse), sowie die Türscharniere aller Hotels entlang der Mosel für die nächsten 2 Jahre abzuschmieren. Um das Schnitzel zu verdauen, blieben diverse Bierchen etc. etc. etc.

Sonntagmorgens haben wir dann gekegelt. Nach 2 Tagen Flucht vor Hyänen waren wir sehr geschwächt und brauchten deshalb eine Stärkung: diverse Bierchen .. blablabla ...

Die Rückfahrt entzog sich dann leider meiner Kenntnis. Vermutlich habe ich den Zug verpasst und ein Taxi genommen. Aber wer will das schon so genau wissen?

 












Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 25.08.2013

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