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Zwischen den Urlauben Jan. 2008 (Malediven) und Sommer 2008 (Türkei) haben wir noch eine Woche Kühlungsborn an der Ostsee geschoben, damit sich die Arbeitswochen zwischen diesen beiden Urlauben nicht zu sehr in die Länge ziehen.
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Im April 2008 nahmen wir eine Woche Auszeit vom Alltagsleben und fuhren zur Erholung an die deutsche Ostseeküste. 7 Tage lang verzauberte uns Kühlungsborn mit wunderbarem Wetter, einer landschaftlich abwechslungsreichen Umgebung, touristischen Highlights, Shopping-Möglichkeiten en masse und jeder Menge fangfrischem Fisch zum Abendessen. Unsere Ferienwohnung lag direkt im Shop- und Restaurantzentrum von Kühlungsborn-Ost: zentral, aber ruhig, da der Balkon der Strassenseite abgewandt war, mit Blick aufs Meer.
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| Ausblick vom Balkon: bei Regenwetter ... | ... und bei Sonnenschein |
Wir rechneten während unseres Aufenthaltes mit regnerischem und kühlen Wetter, aber tatsächlich hat es in der ganzen Woche nur einmal geregnet. Der Regentag hat uns nicht davon abgehalten, eine 3 ½ stündige Wanderung nach Heiligendamm durchzuführen, in deren Verlauf wir zwar etwas froren, dank angemessener Bekleidung aber keineswegs nass wurden.
An den übrigen 6 Tagen war schien die Sonne, und es war teilweise auch bewölkt, jedoch die ganze Zeit über trocken. Es hätte allerdings mit 15° – 17° etwas wärmer sein können. Obwohl wir des öfteren am Strand lagen, wehte immer eine kühle Brise, so dass das Gefühl eines wahren Strandurlaubes nicht aufkam, obwohl eigentlich alles um uns herum so aussah: Pulverstrand, blauer Himmel, Menschen in Badebekleidung, flaschengrünes Meer, das teilweise aussah wie das Mittelmeer im Spätsommer. Ein trügerischer Anblick: wer will schon bei 6° Wassertemperatur ins Nass springen? Na klar: der Wolf - der ist ja weder bange vor eiskalten und reißenden Gebirgsflüssen noch vor dem arktischen Meer.
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| An einem anderen Tag unternahmen wir eine Wanderung zu Deutschlands höchstgelegenem Leuchtturm: Der Leuchtturm Buk bei Basdorf. Diese 3 ½ stündige Wanderung lohnte sich jedoch – abgesehen vom Kalorienverbrauch – nicht: bei unserer Ankunft verhüllte Buk sich in dichte Nebelschwaden, und vorbei war es mit der guten Sicht. Vorbei war es eigentlich mit jeder Sicht. Wir verzichteten auf die Erklimmung des Turmes, vom dem aus wir bei guter Sicht nicht nur bis nach Fehmarn, sondern sogar bis zur dänischen Insel Lolland hätten schauen können. Wir wanderten zurück und konnten gerade noch die Seebrücke aus dem Nebel wieder auftauchen sehen: | ![]() |
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Die Seebrücke bei klarem Wetter ... |
... und bei Nebel |
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Eine andere Attraktion war die Fahrt mit dem Molli, einer wundervoll restaurierten historischen Eisenbahn mit der seltenen Spurweite von 900mm. In den alten Waggons fühlte man sich um Jahrzehnte zurückversetzt. Unsere Wanderung von Kühlungsborn nach Bad Doberan dauerte ca. 3 Stunden, entlang der Fahrtstrecke von Molli. Den Rückweg versüßten wir uns durch die Fahrt mit dem schnaufenden Eisenroß. |
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Ein Erlebnis besonderer Art war ein Vormittag im Kühlungsborner Kletterwald, der im April 2008 gerade mal 5 Wochen in Betrieb war. Der Wolf hat sich hier in unterschiedlichsten Höhen (von Bodennähe bis Wipfelhöhe) so richtig austoben können. 2 Stunden Extrem-Höhenangst-Überwinding für 16 Euro haben die Muskeln in allen Fasern ächzen lassen (hielten aber stand). Hier gibt es mehr Bilder von dieser "Mutprobe". | ![]() |
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Ein Ausflug nach Warnemünde stand auch noch auf dem Programm. Zum erstenmal hatte sich hier die neueste Errungenschaft der AIDA-Flotte, die Aida Bella, angekündigt. Als uralte Kreuzfahrtexperten - haha - ließen wir uns dieses Spektakel natürlich nicht entgehen. Leider wurde keine Bordbesichtigung angeboten, so dass wir uns diesen Riesenpott leider nur vom Ufer aus ansehen konnten. | |
| Warnemünde bot aber noch mehr: am gleichen Tag begann im Hafen das alljährliche Stromerwachen. Ein großes Fest mit vielen Ständen und allerlei Programm, das uns einen kurzweiligen Tag bot. Mit vielen neuen Eindrücken fuhren wir an diesem Tag zurück nach Kühlungsborn, und drei Tage später waren wir wieder in Düsseldorf. Obwohl wir lieber direkt auf der AIDA BELLA eingecheckt hätten. Fernweh läßt grüßen... | ||
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Beim Abschied ließen wir einen traurigen Dauertouristen zurück: den H-O-L-Z-M-A-N-N, den die Hummel genau wie den Hlg. Chris, den Kiepenkerl, den Regenschirmmann, den Eisenpatron oder - vor Jahren - den Eisenmann in Bensersiel ins Herz geschlossen hatte.
Gerne wären wir etwas länger geblieben. Aber wenigstens behalten wir durch diese Seite eine bleibende Erinnerung an diesen tollen Urlaub, von dem es hier noch etwas mehr zu sehen gibt.
| Hinfahrt (27.04.2008) | Rückfahrt (04.05.2008) | |
| Strecke | 581 | 626 |
| Zeit | 5 ½ | 7 ¾ |
| Anzahl Staus | 0 | 4 Stück (à 16 / 8 / 5 / 6 km) |
| Staus umfahren | 0 | 2 |
| Stau-Km | 0 | 30 km (16 km davon umfahren) |
| Ø Benzinverbrauch | 5,7 l / 100 km | 5,6 l / 100 km |
| Ø Geschwindigkeit | 106 km/h | 84 km/h |


