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Mallorca - Sa Coma - Hotel Orient Beach (Feb. 2009)

Aufgrund einer kurz entschlossenen Buchung Anfang Januar 2009 per Internet ist aus unserem geplanten Türkei-Urlaub eine Woche Mallorca geworden. Wir haben diese Woche vom 06.02.2009 bis zum 13.02.2009 im Orient Beach Hotel in Sa Coma, ganz in der Nähe von Cala Millor gelegen, verbracht. Das Hotel Orient Beach ist ein 4-Sterne Hotel mit ca. 240 großräumigen Appartements. Sa Coma (übersetzt: "Talgrund"), eine Stunde Busfahrt vom Flughafen in Palma entfernt, hat im Winter ca. 2300 Einwohner. Im Sommer dürfte ein Mehrfaches an Touristen hinzukommen.

Mallorca im Frühjahr ist etwas Wunderbares. Ende Januar bis Mitte März ist sicherlich die beste Zeit für die Urlaubsplanung, wenn man die Mandelblüte erleben will. Es gibt neben den "Anbaugebieten" (die aufgrund unterschiedlicher Standorte zeitversetzt anfangen zu blühen) auch noch mehrere Mandelbaumarten: vor allem die weißblühenden Süßmandeln und die rosablühenden Bittermandeln. Bei diesen Arten variiert ebenfalls der Beginn der Blütezeit. Durch diese Faktoren kann man tatsächlich eine vielwöchige Mandelblüte erleben.
 

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 Süss-Mandel  Bitter-Mandel

Bei Wassertemperaturen im Schnitt um die 13° sollte jetzt allerdings kein Badeurlaub eingeplant werden. Aber wir haben uns trotzdem sichtlich gut erholt, denn die Insel präsentierte sich uns sehr abwechslungsreich und bot ein reichhaltiges Programm für die Düsseldorfer Wölfe.
 

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Hotel Orient Beach

Das Hotel Orient Beach – ausgesucht nach ausführlicher Recherche im Holiday-Check – bot keinerlei Grund zur Kritik. Dass Essen war den Sternen (4 an der Zahl) angemessen, wenn auch nicht überwältigend. Unser Zimmer (Appartement) war sehr geräumig, sauber und zweckmäßig (wenn auch nicht gerade ur- gemütlich) eingerichtet.
 

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Wohnzimmer mit Kochnische Ausblick vom Balkon - 5. Etage

 


Am ersten Tag unseres Aufenthaltes erkundeten wir die nähere Umgebung per pedes. Eine Wanderung über die Punta de n’Amer bot sich an: eine naturbelassene Halbinsel, die unter Naturschutz steht, und von einem Wehrturm, dem Castell de sa Punta, überragt wird. Über wildzerklüftete Klippen, durch dichte Pinienwälder und allerlei üppiger Vegetation erkraxelten wir uns den Weg durch die Natur, um auf der anderen Seite der Halbinsel bei Cala Millor wieder herauszukommen. Beim späteren Rückweg ersparten wir uns die Kraxel-Tour und nahmen die Verbindungsstraße zwischen Cala Millor und Sa Coma.
 


CLICK BIG Eine Tages-Radtour stand am zweiten Tag an. In Anlehnung an die Radprofi-Teams, die jedes Jahr ihre Saisonvorbereitungen auf Mallorca anklingen lassen, hatten wir uns die schnellsten und windschlüpfrigsten Drahtesel der Insel ausgeliehen.
Von Sa Coma aus fuhren wir durch blühende Mandelbaumplantagen und entlang kleinerer Landstrassen Richtung Süden und landeten nach ca. 1 Stunde in Portocristo. Touristisch zwar gut erschlossen, ist die Bucht um den Hafen jedoch immer noch sehenswert.

CLICK BIG  Portocristo

Ein Pflichtprogramm in Portocristo für jeden Touristen sind die Drachenhöhlen mit dem (angeblich) größten unterirdischen See der Welt. Der Eintrittspreis von z.Z. Euro 10,50 hielt uns nicht von der Besichtigung ab. Trotz Fotografier-Verbot (um den Absatz überteuerter Höhlen-Prospekte anzukurbeln) gelang der weltbesten Aus-Der-Hüfte-Fotografin Biggi der eine oder andere Schnappschuss:


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Nachmittags quälten wir uns nach Son Servera. Sa Coma, direkt auf Meereshöhe, liegt viele, viele 1000 Meter unterhalb von Son Servera (so kam es der weltbesten Fahrradschieberin Biggi zumindest vor). Der Anstieg zog sich schier endlos. Viele 1000 Kalorien weniger entschädigte uns Son Servera mit einem netten restaurierten historischen Stadtkern, wo Biggi direkt einen neuen Freund gewinnen konnte: den E-I-S-E-N   -   P-A-T-R-O-N.

Sie liebt diese harten Kerle mit Ecken und Kanten, wie man sich gerne überzeugen kann: hier oder hier oder hier oder hier oder hier
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CLICK BIG In einer Woche kann man wenig sehen. Oder viel. Wie man will. Wir mieteten für 3 Tage einen windschnittigen Flitzer mit garantierter Mindestgeschwindigkeit von 35 km/h und grasten damit die komplette Insel ab.

3 Tage. Drei Touren. Insgesamt mehr als 500 Kilometer. Unsere erste Tages-Tour ging in den Norden / Nordosten mit folgenden Zielen:

Route I: Cap de Formentor – Alcúdia – Can Picafort - Cala Ratjada – Canyamel - retour Sa Coma

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 in Alcudia  am Cap de Formentor  im Hafen von Cala Ratjada

 


Die zweite Tour führte uns über ca. 150 km in den Westen und Nordwesten der Insel zunächst nach Palma, wo wir eine 2-stündige Wanderung durch das teilweise malerische Zentrum der mallorquinischen Hauptstadt unternahmen.

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liebster Hummel-Snack: Ensaimadas liebster Wolfs-Snack: Eis

und dann weiter entlang der folgenden Route:

Route II: Valdemossa – Port de Sóller – Bunyola – Alaró – Inca – Sineu - Manacor – retour Sa Coma

Wobei uns leider die Rückfahrt über die nördliche Strecke entlang der wildromantischen Küstenstrasse  durch das jährlich stattfindende Radrennen "Mallorca Challenge" versperrt blieb…


Unser Leihwagen mit dem unverwechselbaren Kennzeichen leistete uns auch am letzten Miet-Tag treue Dienste und führte uns über knapp 200 km sicher durch die folgenden Orte im Osten / Südosten Mallorcas:

Route III: Cales de Mallorca – Portocolom – Cala D’Or – Cala Mondrago – Cala Figuera – Colònia de Sant Jordi – Salines des Levant – Campos (durchs Windmühlental) - retour durch das Inselinnere
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 in den Salinen im Windmühlental (Es Pla)

 


Wir kamen nach einer Woche gut erholt und wohlbehalten zurück nach Düsseldorf. Unser Fazit: Mallorca ist zu jeder Jahreszeit sehenswert. Die Insel bietet viele Möglichkeiten, und trotz der touristischen Erschlossenheit gibt es immer wieder Flecken, wo man das ursprüngliche Inselleben entdecken kann.

 

Wo genau liegt Sa Coma?

 
     

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Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 25.08.2013 / Transition 22

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