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Sommerurlaub Oberstdorf (Sep. 2007)

Dieses Jahr haben wir uns mal wieder für einen Wanderurlaub entschieden. Und da es uns 2004 im Haus Eibe in Oberstdorf sehr gut gefallen hatte, wurde dort fix eine Ferienwohnung gemietet. Haus Eibe wurde aber zwischenzeitlich verkauft und generalüberholt. Bei unserer Ankunft fanden wir daher ein wunderbar geschmackvoll eingerichtetes Haus vor, das sich jetzt mit dem Namen "Villa Alpjuwel" schmückt.

Da wir ja zum Wandern nach Oberstdorf gekommen sind, haben wir uns als Erstes mal ein "GUT-Ticket" gekauft. Mit diesem Ticket kann man verschiedene Seilbahnen und die meisten Busse sowie weitere Einrichtungen wie z.B. Schattenbergschanze unbegrenzt benutzen. (Die Schanze natürlich nur zum Besichtigen. Wir sind dort nicht runtergesprungen).

Wir hatten ein Ticket für 7 Tage und haben es in dieser Zeit fleißig genutzt. So sind wir unter anderem auf Kanzelwand, Fellhorn, Nebelhorn, Walmedingerhorn und Söllereck hinaufgefahren.

 


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Halt das Kreuz fest, sonst fällt es runter!
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Von den Gipfeln bzw. Bergstationen haben wir dann wunderschöne Wandertouren bergab nach Oberstdorf oder ins Kleinwalsertal unternommen.

 


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Pfeif .. Jodel ... Das Wandern ist der Müllerin Lust .. sing
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Von der Söllereckbahn haben wir auch verschiedene Touren gestartet.

 


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Natürlich haben wir es nicht versäumt, den Ausblick von der Erdinger Schanze zu genießen und einigen Skispringern vom tschechischen Team beim Sommertraining zuzuschauen.

Bei unseren Bergwanderungen haben wir immer wieder "künstlerische Schaffenspausen" eingelegt, denn schließlich war ja Urlaub...

 

Hier oben läßt es sich leben!
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Dem Himmel soo nah...
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Zwischendurch hatten wir viel Kontakt mit den heimischen Kühen und konnten uns als Belohnung eine Buttermilch gönnen. Außerdem wurden die geplagten Füße in reißenden, eiskalten Gebirgsbächen gekühlt - wie schon so oft in Urlauben geschehen.

 

Das Rindvieh steht links!
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 Halt die Kuh fest, sonst fällt sie runter! Frische Buttermilch bei 25° im Schatten!
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Die Wassertemperatur zog einem die Zehen zusammen!
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Und weil Bergwandern bekanntlich hungrig macht, mussten wir leider ganz oft Schweinshaxe und andere bayrische Spezialitäten essen - und dazu gab es dann eine schöne kühle, frisch gezapfte, schaumkronenverzierte Mass Bier (oder auch zwei...)

Dann gab es noch den Viehscheid. Viehscheid ist ein Erlebnis, das man mit Worten nicht so recht beschreiben kann. Natürlich ist es ein Erlebnis, wenn die knackigen Sennerinnen und braungebrannten Senner die Kuhherden zurück ins Tal treiben. Da jede Kuh eine Riesenglocke um den Hals geschnallt hat, hört man bereits lange vor dem Eintreffen, dass wieder eine Herde im Anmarsch ist. So ähnlich muß ein Erdben klingen, das immer näher kommt. Wenn die Herde dann schließlich auf dem Trennplatz angekommen ist, hört man sein eigenes Wort nicht mehr!

 

Fesche Buam und Maderln. Links im Bild ein Kuh-Arsch.CLICK BIG



Viehscheid ist ein Volksfest, das man erlebt haben muss! Natürlich fehlt bei diesem Volksfest das nötige Drumherum nicht: Festzelt, Bier-, Brezn- und sonstige Verpflegungs- und Getränkestande, Grillplätze und so weiter. Auch und gerade die Dorfjugend feiert immer kräftig mit und weiß manchmal mittags nicht mehr, was morgens geschehen war...
Was uns aber dieses Mal nicht passieren konnte. Wir genossen dieses herrliche Schauspiel und probierten auch das eine oder andere Schmankerl; und hatten im Übrigen einfach unsere Freude an der ganzen Vieh-Orgie.


 







 

Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 25.08.2013

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