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Winterurlaub Oberstdorf (Dezember 2009)

Ein Urlaub im Schnee. Was kann es Schöneres geben, als tagsüber ausgedehnte Wanderungen durch faszinierende Schneelandschaften zu unternehmen und sich abends in gediegener Atmosphäre von den Strapazen des Tages zu erholen und richtig Wärme zu tanken?

Unsere vierte Urlaubsreise innerhalb 2009 führte uns mal wieder nach Oberstdorf, denn die Berge riefen schon länger. So ließen wir uns am 30.11.2009 zum Bahnhof chauffieren, um dort den Glitzerland-Express zu besteigen. [Wir glauben, die Bahn hat diesem Zug einen ziemlich profanen Namen gegeben, in der Art IC 2010 oder so ähnlich...]

Nach einer angenehmen Zugfahrt kamen wir fast pünktlich um 18:11 Uhr in Oberstdorf an und tigerten mit unseren zwei kleinen Koffern direkt zur Villa Alpjuwel. Dort hatten wir eine kleine, aber sehr gemütliche Ferienwohnung zu einem akzeptablen Preis angemietet.

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die gemütliche Stube "Raucher-Loggia"


An unserem zweiten Tag fing es an zu schneien. Erst kam Regen herunter, dann mischten sich ein paar Schneetupfer mit hinein. Noch später gaben die Regentropfen auf, und dicke Schneeflocken rieselten vom Himmel. Der Winter hielt zur selben Zeit wie wir Einzug in dieser bilderbuchhaften Ecke Deutschlands! Nach ein paar Stunden sah es schließlich so aus:

     
Viel Schnee
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Mehr Schnee
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Masse Schnee
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Für uns rheinischen Flachlandtiroler sind Schneehöhen von mehr als 2cm natürlich ein Ereignis! So es die - leider mit angereiste - Erkältung zuließ, unternahmen wir (kleinere) Wanderungen. Zum Beispiel zur Heini-Klopfer-Schanze:
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Mit Freuden stapften wir durch den Schnee, der nicht mal besonders tief war, uns jedoch tief beeindruckte. In diesem Urlaub dauerten unsere Wanderungen nie länger als 3 Stunden. Was uns bei diesen Streifzügen durch die Allgäuer Bergwelten am meisten störte, war jenes kleine, rote Schild an den allermeisten Wegweisern ... CLICK BIG
CLICK BIG Zu einer Zeit, in der sich das ganze Umland auf die Hauptsaison vorbereitet, sind alle Lifte und Bergbahnen wegen der jährlichen Revision geschlossen. Mehr oder weniger zwangsläufig haben auch die meisten Ausflugsrestaurants und Almhöfe Betriebsferien. So blieb uns leider nichts anderes übrig, als uns an der schneereichen Natur zu erfreuen - bittesehr:

 


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Einen Abstecher auf den Oberstdorfer Weihnachtsmarkt ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Hier wird bereits samstags das nächste "Kerzlein" entzündet. Eigentlich erst am Sonntag drauf "fällig", wird hier die Zeremonie jedenfalls zum Anlaß genommen, ein beschauliches Event daraus zu gestalten. Anwesend sind neben dem Pfarrer und dem Kurdirektor diverse Trachtenmusiker, die Heimatklänge verbreiten. Auch die Klausen dürfen nicht fehlen; sie haben ihren großen Auftritt jedoch erst jeweils am 6. Dezember eines Jahres. Dann gehört ihnen nach 19 Uhr die Stadt - Einheimische bleiben lieber zu Hause, und auch die Touristen sind gehalten, sich nicht auf den öffentlichen Straßen blicken zu lassen. Wer hier dennoch angetroffen wird, riskiert die Hiebe der Klausen, die mit Gerten auf jeden eindreschen, der ihnen in die Quere kommt...

Übrigens .. "Kerzlein" ist etwas untertrieben - bei einer Höhe von etwa 3 Metern passen sie kaum je in eine Wohnstube...

Auf dem Weihnachtsmarkt zog es den einen auf die Bretter, die die Welt bedeuten, und die andere vor den überdimensionalen Adventskranz, um dort ihr Ständchen anzubringen. Gemeinsam war beiden der Drang, ein adäquates Frostschutzmittel zur Bekämpfung der äußeren und inneren Kälte einzunehmen: die Feuerzangenbowle - landesgerecht mit einem nicht zu knappen Schuß 80%igen Stroh-Rum. Süßer die Glocken nie klingen!

     

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Und nach ein paar Glühweinchen schloss Birgit mal wieder innige Freundschaft mit einem Kerl - dieses Mal mit einem alteingesessenen Oberstdorfer, der hier seit dem Jahre 1977 ansässig ist:
der E-I-S-E-R-N-E   C-H-R-I-S äh Heilige Christopherus, der vom gebürtigen Oberstdorfer Künstler Maximilian Rueß geschaffen wurde.
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CLICK BIG Elf Tage waren schnell verbraucht, und wir kommen in ein paar Jahren mal wieder gerne vorbei. Aber dann werden wir uns nicht die Zeit Anfang Dezember aussuchen - dann herrscht hier nämlich wirklich die tote Hose. Diese Zeit ist nicht wirklich empfehlenswert für einen Urlaub in diesem Juwel des Allgäus.


 








 



Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 25.08.2013

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