English Text

 

St. Martin in der Pfalz (Herbst 2009)

 

Wir beide, das süße Hummelchen und der alte Wolf, trinken beide gerne mal ein Glas Wein. Zur Not kann es auch etwas mehr sein, aber bitte nur unter der Bedingung, dass es kein Chateau Migräne ist...

CLICK BIG Aus diesem Grund suchen wir uns den Wein, den wir zu Hause trinken, gerne selber beim Winzer aus. Nachdem in den letzten Jahren immer ein Moselwein bei uns zu Hause stand, wollen wir in diesem Jahr mal den Pfälzer Wein ausprobieren. Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr einen etwas längeren Kur(z)-Aufenthalt im pfälzischen St. Martin gebucht, im Herzen des Weinbaugebietes Pfalz.
Und so sattelten wir Ende September 2009 unsere Pferde .. äh .. packten unseren Wagen, um die südliche Weinstrasse für 11 Tage mit unserer Anwesenheit zu bereichern.
CLICK BIG
 
CLICK BIG
 

In der frühen Herbstzeit kann man sich in dieser Region durchaus abwechslungsreich und relativ gesund ernähren, ohne einen Cent für Lebensmittel auszugeben. Entlang der Wanderwege und in den Wäldern wachsen zu jedermanns Freude diverse Früchte der Natur, die der Allgemeinheit zugänglich sind, und derer man sich nach Belieben bedienen kann.
Auf unseren Wanderungen haben wir daher etliche Kilo Walnüsse, Esskastanien und Mandeln gesammelt, die vortrefflich munden. Und damit ist die Palette der kostenlosen Naturerzeugnisse bei weitem nicht ausgereizt. Wir haben folgende Erzeugnisse von Mutter Natur gesehen und teilweise gekostet:

                                       

 
Pilze
Äpfel
Feigen
Birnen
Mispeln
Mandeln
Pflaumen
Walnüsse
Haselnüsse
Brombeeren
Weintrauben
Esskastanien

 

Mispeln und Pilze haben wir nicht probiert:

CLICK BIG CLICK BIG CLICK BIG CLICK BIG CLICK BIG

Dafür aber umso mehr Weintrauben (etwa 1 kg pro Tag):

CLICK BIG CLICK BIG CLICK BIG CLICK BIG

 

Insgesamt erwanderten wir uns in diesen 11 Tagen die "ROTGLÜHENDE WANDERNADEL AM QUALMENDEN FUSS", weil wir mehr als 220 km auf Schuster's Rappen zurückgelegt haben - also mehr als 20 km pro Tag... CLICK BIG CLICK BIG Unsere Wanderungen endeten nachmittags stets in einem gemütlichen Bier .. äh .. Weingarten, wo wir unseren geschundenen Füssen und uns selber ein anständiges Glas Neuen Weines (=Federweißer) gönnten.
 
CLICK BIG Etwas später, gegen 16 Uhr oder kurz darauf, kehrten wir in die eine oder andere Weinkellerei ein, um einige gute Tröpfchen diverser Rebsorten zu verkosten - schließlich sollte nur das Beste bzw. Leckerste den Weg mit uns zurück nach Düssi antreten. CLICK BIG
 
Bei Beendigung der Weinproben hatten wir dann ein breites Grinsen auf den Lippen, während wir uns auf den Weg zu einem Restaurant oder Straußwirtschaft unserer Wahl begaben, um zu Abend zu essen. CLICK BIG CLICK BIG Keineswegs jedoch fielen wir auf den Strassen im Ort auf, denn zu dieser Tageszeit hatte bereits die Mehrheit der anderen Touristen dasselbe selige Lächeln im Gesicht.
 
Und das Ende vom Lied? Heimkehr nach einer etwas feuchteren Weinprobe:
CLICK BIG CLICK BIG CLICK BIG CLICK BIG
 
Neben solchen Tagen mit Weinproben gabe es aber auch andere Tage, an denen Tagesausflüge mit dem Wagen in die nähere Umgebung auf dem Programm standen. Wir hatten uns bereits im Vorfeld zu Hause informiert und uns unter anderem die folgenden Ziele ausgeguckt:
 
CLICK BIG Bad Dürkheim.
Wenn man vor dem größten Fass der Welt steht, kommt man sich schon ziemlich klein vor. Andererseits beherbergt dieses Fass keinen Wein, sondern ein (ziemlich ungemütliches) Restaurant. Daher ist mir ein Fläschchen Wein im Keller lieber als dieses Touristen-Wahrzeichen.
Die Spielbank in Bad Dürkheim hingegen haben wir uns nur angeschaut. Zocken kam dieses Mal nicht in Frage.
CLICK BIG
 
Bad Bergzabern - Mittelpunkt des "Bad Bergzaberner Landes", welches aus ca. 20 kleineren Dörfern besteht, die malerisch in Wäldern oder Feldern eingebettet liegen. CLICK BIG CLICK BIG Ein wirklich entzückendes kleines Städtchen, das durch seine Vielzahl von Geschäften auffiel - jedoch gab es zum Leidwesen der Hummel keinen BIBA-Shop. Dafür hatten wir einige Gelegenheiten, ein Eis zu schlecken...
 
CLICK BIG Das Hambacher Schloss - wo sich die Luft der Deutschen Geschichte quasi zum Nebel verdickt - war uns selbstverständlich eine Besichtigung wert. Hier gab es in den Dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts die ersten Demokratiebewegungen auf deutschem Boden, Stichwort Hambacher Fest. Daher gilt dieser Ort als die Wiege der deutschen Demokratie. Leider begrüßte uns dieser Ort in Form einer Baustelle, so dass wir von einer Besichtigung der Örtlichkeiten Abstand nahmen.
Der Holiday-Park bei Hassloch, um den wir im Rahmen einer Tageswanderung herumgepilgert sind, ohne ihm jedoch einen Besuch abzustatten (die Achterbahn war dem Wolf einen Tacken zu gewöhnlich, obwohl die Beschreibung des Parkes etwas ganz Anderes verspricht). Abgesehen davon sind die Preise für diesen Park der kleineren Art einfach zu happig. CLICK BIG
 
 
Wir haben 11 Tage lang das herrlichste Altweibersommer-Wetter genossen. Und - wie könnte es anders sein - hat sich das Hummelchen mal wieder einen neuen Kerl angelacht:
den K-I-E-P-E-N-K-E-R-L:
CLICK BIG CLICK BIG Und der Wolf hat mal wieder seine dampfenden und duftenden Füße in kalte Fluten getaucht...
 

... und ein paar Fläschchen Wein haben uns selbstverständlich mit nach Hause begleitet.

 












Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 25.08.2013

Rankpro.de