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Tagesausflug Schloss Sayn

 

Im Mai 2009 führte uns eine Tagestour in den romantischen Ort Sayn bei Bendorf. Ca. 130 km von Düsseldorf aus in Richtung Süden gelegen, erschien uns dieses Ziel aufgrund verschiedener sehenswerter Dinge durchaus geeignet, um sich anderthalb Stunden (pro Strecke) in den Wagen zu setzen.
Der ehemalige Luftkurort Sayn bietet eine Menge von Sehenswürdigkeiten auf engem Raum, die wir uns nicht entgehen lassen wollten.

 

CLICK BIG Der "Garten der Schmetterlinge" lockte uns als Erstes. Mitten im romantischen Schlosspark von Sayn gelegen, umrahmt von bunten Wiesen, alten Bäumen und allerlei Teichen und Bächen, zogen uns die bunten Tiere schnell in den Bann. Im Schmetterlingshaus haben sie einen hervorragenden Lebensraum gefunden. Gezeigt werden neben vielerlei Arten von den Flatterwesen auch die dazugehörigen Raupen und Puppen. Während unseres Besuches haben wir einige Schmetterlinge schlüpfen sehen. Sightseeing und Naturkunde unter einem Hut! Andere exotische Tiere wie Skorpione, Vogelspinnen und diverse Schrecken-Arten werden ebenfalls ausgestellt. Daneben gibt es in den Glashäusern auch Teiche mit Schildkröten und Koi-Karpfen. Verschiedene Sittich-Arten fleuchen ebenso frei herum wie Familie Wachtel, deren hummelgroße Kinder wir unverzüglich ins Herz schlossen. Eine Stunde Besuch verging hier quasi wie im Flug! CLICK BIG
CLICK BIG CLICK BIGCoroni-Fackel
Blauer MorphoCLICK BIG CLICK BIGSchwalbenschwanz
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Später am Vormittag erwanderten wir uns Burg Sayn, circa 20 min oberhalb des Schlossparkes von Sayn gelegen. Eigentlich mehr eine Ruine, hat man aber von hier aus einen wunderbaren Rundblick über Sayn und die Höhen des Westerwaldes.

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Mitten durch die Burg verläuft der Rheinsteig, ein Wanderweg, der uns seit dessen Eröffnung im Jahre 2005 anlockt und den wir irgendwann einmal zur Gänze erwandern wollen. Wir nahmen die Gelegenheit wahr und spazierten ein Stück auf diesem gut beschilderten Weg entlang.

 


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Leider ist der Limes-Wachturm nicht öffentlich zugänglich. Lediglich eine Informationstafel bietet etwas Auskunft über dieses geschichtsträchtige Fleckchen Erde. Aber immerhin lädt ein Picknickplatz zum Verweilen ein, und nach einer Stärkung aus dem Rucksack ging es weiter.


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Der Limes, Schutzwall des römischen Imperiums vor den Germanen, verlief hier vor 2000 Jahren. Auf den Spuren der Römer wandelnd, überquerten wir den Limes auf unserem Weg zu einem weiteren Highlight – der Rekonstruktion eines Limes-Wachturms.
Der eigentliche Limes – Weltkulturerbe seit 2006 – verläuft etwas unspektakulär mitten durch den Wald und wäre heutzutage kein Hindernis mehr, denn die Überreste – so müssen wir den Limes wohl nennen – sind kaum noch anderthalb Meter hoch und von Lücken durchzogen.

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Auf unserem Weg durch den Westerwald gelangten wir etwa eine Stunde später zur Abtei Sayn. Über 800 Jahre alt, besitzt diese Abtei im Klostergarten - im Innenhof gelegen - einen wunderbar restaurierten Kreuzgang. Gegen eine kleine Spende kann man sich hier eine Tasse Kaffee oder auch zwei einschenken und abseits der weltlichen Hektik einen Moment innehalten. Im Abteigarten fielen uns daher in der Mittagshitze für eine halbe Weile die Augen zu.

 

Später, schon wieder zurück in Sayn selber, besichtigten wir Schloss Sayn. Das Rheinische Eisenkunstguss-Museum - innerhalb der Räumlichkeiten des Schlosses - brachte uns die vergangenen Zeiten nahe, wenngleich uns das Schloss selber nicht aus dem Sessel riss. Aber als Kulisse für die eigene Hochzeit macht es schon etwas her – wir erlebten an Ort und Stelle eine Hochzeitsgesellschaft, die durch einen Fotografen vor diesem malerischen Hintergrund für die Ewigkeit auf Zelluloid (bzw. auf Festplatte) gebannt wurde.

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Im Schlosspark selber machten wir zum Abschluß einen kleinen Rundgang. Der Schlosspark bietet eine Reihe seltener Bäume, die um einen Weiher (mit obligatorischer Fontäne) herum auf ca. 7 ha verstreut sind. Über englischem Rasen bis hin zum naturbelassenen Garten bietet der Park eine Menge Motive, und die Tierwelt ist hier äußerst vielfältig (wenngleich wir weder Elefanten noch Pinguine gesehen haben).

 

Ein insgesamt interessanter Tagesausflug, der mehr Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten bot, als wir in diesen Tag zu packen in der Lage waren. Den Kletterwald in der Nähe der Abtei zum Beispiel haben wir uns gar nicht erst angeschaut, ebenso wenig die Sayner Hütte oder den Ort Sayn selber.
Vielleicht zieht es uns in 5 oder 10 Jahren nochmals hierhin. Dann werden wir sicherlich auch den Rest anschauen und eine etwas weitere Strecke auf dem Rheinstieg zurücklegen…

 







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Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am: 25.08.2013

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