![]() ![]() |
An einem wunderschönen heißen, trockenen Spätsommerabend des Jahres 2003 saß ich mit meiner Hummel auf unserem Balkon, und wir genossen das gerade begonnene Wochenende. Das rötliche Licht der spät hereinbrechenden Dämmerung verlieh dem Abend eine surrealistische Atmosphäre. Ein Glas Wein, von einer unserer Moseltouren mitgebracht, versüßte uns den Abend (obwohl es ein trockener Wein war). Unter den Vorzeichen dieser romantischen Stimmung machte ich meiner Birgit den Hochzeitsantrag. Er sollte mein einziger ihr gegenüber bleiben, denn sie nahm ihn mit einem gewissen Glanz in den Augen an.
Es sollte aber aus verschiedenen Gründen noch etwas dauern, bis wir tatsächlich vor den Traualtar (bzw. ins Trauzimmer) traten: wir wollten nicht im Winter heiraten, wir wollten im Anschluss an die Hochzeit eine Hochzeitsreise machen, und diese Reise sollte nicht zwei, sondern 3 Wochen dauern. PIPAPO – bis alles (inklusive des mit unser beider Kollegen abgestimmte Urlaubstermins) unter Dach und Fach war, schrieben wir den 12.08.2005. Die Hochzeit sollte im engsten Kreis stattfinden.
An jenem Vormittag hatten wir den auserwählten Familienkreis zu uns in die Wohnung eingeladen, um gemeinsam zum Standesamt zu fahren.
![]() |
In einer standesgemäßen Karosse wurden wir beide zur Inselstrasse (der "echte" Düsseldorfer kennt natürlich die Inselstrasse. Hier liegt das Standesamt der Stadt) chauffiert - vielen Dank an meine Trauzeugin Tante Marianne bzw. an ihren Mann Matthias für diese nette und noble Überraschung.
|
|
Vor dem Standesamt |
| vor dem Trauzimmer mit den Trauzeugen |
|
![]() |
|
Um kurz nach 14 Uhr saßen wir beide schließlich vor dem Scharfrichter der Standesbeamtin. Wer jetzt gemischte Gefühle in unsere Blicke hineindeutet, der liegt aber völlig falsch. Jetzt war es sowieso zu spät...
Nach der Trauung, beim Verlassen des Standesamtes, erwartete uns eine freudige Überraschung: das Herzensspalier der "Fidelen Holzer".
![]() |
![]() |
| Die "Fidelen Holzer" mit Brautpaar |
Um genau zu sein, waren es zwei Überraschungen: denn die Arbeitskollegen von Birgit waren aus der weiten Ferne (Duisburg) nach Düsseldorf angereist, um uns zu gratulieren (oder wollten sie etwa nur überprüfen, ob ihre Kollegin jetzt auch tatsächlich unter der Haube war?).
![]() |
Biggis Arbeitskollegen mit Brautpaar |
Bei uns zu Hause erwartete die Hochzeitsgesellschaft ein exquisiter Kuchen- und Torten-Tisch (selbstverständlich alles aus eigener Herstellung, denn das Hummelchen ist eine Quasi-Profi-Köchin und Bäckerin).
![]() |
![]() |
| Die vorbereitete Kaffeetafel |
|
![]() |
|
Abends, mit runden Torten-Bäuchen, ging es im (nicht hupenden) Auto-Konvoi in das weltberühmte Speisenrestaurant "Kaisershaus" in Hubbelrath. Leider ist dieses etwas abseits gelegene Restaurant viel zu wenig unter den Gourmets im Lande bekannt, denn die Küche hier ist wirklich gut und das Preis-Leistungsverhältnis sensationell. Der reservierte Tisch im rustikal-elegant ausgestatteten Jagdzimmer wurde im Verlaufe des Abends Zeuge der fröhlichen Stimmung der Hochzeitsgesellschaft. Ein unvergesslicher Tag erfuhr hier ein heiteres Ausklingen.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
|
Einen Tag später ging es dann auf die 3-wöchige Hochzeitsreise nach Side in die Türkei, ins Hotel Miramare Queen. Fotos der Hochzeitsreise sieht man hier.
![]()